Alltagsrassismus: Warum gewinnen manchmal scheiße ist

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Racism - photo from maHidoodi @ flickr

Racism - photo from maHidoodi @ flickr

Ich bin ein Fußballbegeisterter Mensch. Ich bin das auch gerne, ich sehe fast alle Spiele der WM und freue mich auch wirklich wenn Deutschland gewinnt. Dieser Spaß wird mir allerdings versaut wenn ich nach solchen Spielen in der Bahn mit einem Haufen Idioten konfrontiert werden.

Es war so circa zwei Stunden nach dem Deutschlandspiel am Samstag in der S3, als ein paar Betrunkene angefangen haben zu grölen. Erstmal nur die typischen Lobeshymnen auf das besser sein als alle anderen (ich bin so nicht erzogen und es irritiert mich ungemein, vor allem dann wenn sich das besser sein ganz plötzlich aus den fußballerischen Sphären wegbewegt).

Um die nächsten Aussagen zu erkären, muss ich ein bisschen weiter ausholen. Zuvor hatte sich irgendwo auf der Strecke (mal wieder) jemand auf die Gleise geworfen. Das führte zu einer wirklich sehr langsam fahrenden Bahn. Normal braucht sie für meine Strecke 6 Minuten; Samstag waren es 25. Die Bahn wahr natürlich voll mit allerlei Deutschland Fans aber auch einer farbigen Familie.

Der Zug fuhr also sehr langsam, was unseren betrunkenen Asozialen dazu bewegt hat sie eine “Kongo Bahn” zu nennen und nach Elefanten und anderen Tieren Ausschau zu halten. Das mag jetzt lustig klingen, ist es aber nicht. Der Vater der farbigen Familie war schon sichtlich genervt ob der Idiotie, hat aber noch nichts gesagt. Als dann auch noch andere Fahrgäste mit einstiegen und das ganze heftiger wurde, ging es los. Der Vater sagte, sehr höflich, ob sie nicht mal ein wenig leiser sein könnten. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich sowieso schon schlecht gefühlt, da ich mich nicht getraut hatte was etwas zu sagen. Nunja, wie das mit betrunkenen Nazi-Idioten so ist, sie haben sich bestätigt gefühlt und weitergemacht. Ich stand zum Glück relativ weit weg und habe nicht alles verstanden. Aber es war deutlich, dass sie die Familie provoziert haben. Zum Glück war die Bahn dann doch irgendwann da und die Idioten sind ausgestiegen.

Das sind so Momente in denen ich mir Wünsche das Deutschland aus der Weltmeisterschaft ausscheidet, einfach nur damit diese Leute auf den Boden ihrer jämmerlichen Existenz zurückkommen. Das ist auch der Grund warum ich aus Prinzip zu keinem Public Viewing gehe. Diese Leute verderben mir den Spaß und sind, in der einen oder anderen Form, leider überall. Fahnenschwenkende Idioten die durch den Fußball eine Chance sehen ihre kranken Ansichten Massentauglich darzustellen.

Die große Frage für mich: Was mache ich dagegen? Oder, wie bekomme ich mich dazu, mutig genug zu sein etwas zu sagen. Wie macht ihr das? Habt ihr während der WM auch solche Erfahrungen gemacht? Habt ihr was gesagt, oder euch nicht getraut?

Plants vs. Zombies Ton Edition

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Wer das Spiel noch nicht kennt: kaufen! Wer das Spiel schon kennt: einfach nur freuen! :) Hach sehen die Pflanzen nicht nett aus? :)

plants-vs-zombie-win.png (600×440).

Werbung pur – aber gute

Design

Ich liebe kreative Werbung, insbesondere wenn sie verdammt groß und trotzdem nicht störend ist. Ganz große Kunst!

36 Best creative advert designs from top designers @Smashingtips.

Spaß mit Vuvuzela: eine Compilation

Nerdkram

Hachja, ich mag das Teil ja mittlerweile sogar. Ich bin nicht mal mehr beim Fußball gucken genervt davon. Aber das ist wirklich das letzte was von mir in Richtung Vuvuzela kommt. Versprochen!

Die Vuvuzela erobert Mordor:

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Die Vuvuzela in Doom:

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Hitler mag die Vuvuzela überhaupt nicht:

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Wer braucht schon Guitar Hero:

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Das erinnert mich irgenwie an Street Fighter:

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Was echte Musiker mit der Vuvuzela anstellen können:

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Der Preis für den schlechtesten Satz

Medien, Nerdkram

Ich wusste nicht, dass es einen solchen Preis gibt (immerhin habe ich ihn noch nicht bekommen *puh). Es handelt sich um den Bulwer-Lytton Preis für das schlecht Geschriebene. Allerdings wird über Vorschläge entschieden und nicht über wirkliche Literatur. Das Ziel ist es, sich den schlechtmöglichsten ersten Satz eines fiktiven Romans auszudenken.

Das klingt einfacher als es ist, bevor jetzt jemand denkt hier mal eben ein bisschen Geld zu verdienen (das bisschen ist nicht übertrieben, denn für den ersten Platz gibt es 250 Dollar), ist schief gewickelt. Wie man an der diesjährigen Gewinnerin sieht, steckt da schon eine Menge Klasse dahinter.

Hier der Gewinner diesen Jahres von Molly Ringle:

For the first month of Ricardo and Felicity’s affair, they greeted one another at every stolen rendezvous with a kiss–a lengthy, ravenous kiss, Ricardo lapping and sucking at Felicity’s mouth as if she were a giant cage-mounted water bottle and he were the world’s thirstiest gerbil.

Zum Vergleich der erste Gewinner des Wettbewerbs aus dem Jahr 1983:

The camel died quite suddenly on the second day, and Selena fretted sulkily and, buffing her already impeccable nails–not for the first time since the journey began–pondered snidely if this would dissolve into a vignette of minor inconveniences like all the other holidays spent with Basil.

–Gail Cain, San Francisco, California

Herrlicher Unfug! :)

Alle Gewinner in der Übersicht gibt es hier: http://www.bulwer-lytton.com/lyttony.htm

Bulwer-Lytton prize for bad writing goes to ‘inappropriate’ gerbil sentence | Books | guardian.co.uk.