Einträge mit Tag: ‘Zeitungen’

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Ich wollte nur mal fragen… Was ist jetzt eigentlich mit Afghanistan?

, , Gedanken, Medien

Meine Frage richtet sich an die deutschen Medien, um spezifischer zu sein an die deutschen Internetmedien der klassischen Printverlage. Warum wird immer noch ein Artikel nach dem anderen über die Loveparade geschrieben? Warum habe ich bis auf die dürftige Spiegel-Artikel-Klickstrecke noch immer kein Fazit lesen können? Schön ist auch, dass FAZ, SZ und Spiegel gerade alle den gleichen Leitartikel haben mit exakt dem gleichen Bild zu einem unglaublich uninteressanten C-Promi (Kacheldingsda)?

Warum haben die anderen Verlage außer dem Spiegel nicht selbst recherchiert? Die Informationen liegen offen und frei zugänglich brach und niemanden scheint es zu interessieren. Liegt vielleicht daran, das man einfach nicht mehr die journalistische Qualität hat so etwas aus- und zu bewerten? Wo sind die Qualitätsjournalisten wenn man sie braucht?

Wenn ich irgend jemandem Unrecht tue, sagt mir bescheid.

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Verleger vs. Google Nummer XCIIXXX

, , Medien

Bin ich zu blöd um das Problem zu verstehen? Wenn sie nicht wollen das Google ihre Inhalte “systematisch abgreift” und damit Geld verdient, dann verdammt nochmal nutzt eure robots.txt. Sie verstehen es einfach nicht oder? Wie kann man so dreist sein und wirklich denken sie könnten alle verarschen. Es ist mir natürlich klar warum sie das Leistungsschutzrecht wollen. Schließlich will man nicht nur die User bekommen die Google täglich schickt, nein, man will auch noch Geld dafür bekommen.

Es gibt generell ein Verständnisproblem bei analogen Medienmenschen (auch zwischen “normalen” Analogen). Google ist Distributor und Aggregator und kein Konkurrent im eigentlichen Sinne. Google ist eigentlich nur ein digitales Kiosk – nur kostenlos.

Ich hab keine Lust mehr die ganzen Forderungen und nach Arroganz stinkenden Idioten ernst zu nehmen…

Zeitungsverleger: Google greift systematisch unsere Inhalte ab – Golem.de.

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Einfach mal aufregen!

, , , , Gedanken, Internet und Technik, Politik

Ist es nicht schön, dass man heutzutage den ganzen Tag bloggen und twittern könnte was einem so alles gegen den Strich geht? Diese Möglichkeiten der modernen Technik, Wahnsinn. Versteht mich nicht falsch, ich tue sowas nicht. Nie! Naja, fast nie. Es ist mal wieder an der Zeit ein bisschen Luft abzulassen. Zumindest fühlt sich dieses Hämmern im inneren meines Gehirns grade danach an. So, nochmal die Finger gestreckt, Kopf gegen die Wand gehauen und los geht’s…

Die FDP und das Erschwernis des Seins

Es scheint ja immer noch Menschen zu geben, die ernsthaft an der vermeintlichen Qualität der FDP festhalten. Wie kann man ein 3/4 Jahr nach der Wahl noch immer an ihr festhalten? Na klar, die FDP steht für Bürgerre… reech… arhg wie war das Wort noch gleich? Egal, die Grünen stellen also einen Antrag die EU zu rügen. Was, um ehrlich zu sein, wohl so oder so keinen großen Effekt gehabt hätte. Das Zensieren – Entschuldigung, ich meine natürlich das Zugangserschweren (Zugang verbieten wäre ja quasi Zensur und Zensur findet nicht statt) ist nicht der richtige Weg.

Da waren wir uns vor der Wahl mit der FDP einig  und im Grunde war das eine perfekte Situation für die FDP. Sich hinstellen, dem Antrag zustimmen, kurze Profilierungsphase und schließlich das kopfschüttelnde: “Das kommt von Europa, da können wir nichts tun.” Diesen Satz werden sie zwar trotzdem sagen (garantiert!), aber jetzt kann man sie dafür kritisieren. Sie haben eben nicht mal symbolisch etwas dagegen getan.

Im Grunde, wenn ihr meiner Argumentation folgen könnt, war das ganze also positiv für “uns”. Immerhin sind vielleicht weitere potentielle FDP-Wähler (ausgeschlossen: Apotheker,Hoteliere, Schwerreiche und Idioten) in drei Jahren nicht mehr so gutgläubig. Entschuldigung (Nummer zwei), habe beim schreiben die Crux entdeckt: die nächsten Wahlen sind in drei, DREI (3) Jahren.

Was ist eigentlich Suchen und wo tut man das?

Kommen wir zu einem ganz anderen Thema. Future Face of Media. Da sitzt Katja Marx von hr-Info (ein Sender den ich sogar mag) und will uns weis machen, dass die Zeiten in denen Menschen nach Informationen suchen vorbei sind. Moment was? Ich glaube auch nicht, dass sie das wirklich gemeint hat, lustig fand ich es trotzdem. Grob wiedergegeben sagte sie, dass die Zeiten in denen Menschen um Informationen zu bekommen gezielt zum Kiosk gingen um (selbstverständlich) eine Zeitung zu kaufen(!!!) vorbei seien. Wir Menschen suchen keine Informationen mehr wir wollen sie serviert bekommen und das umsonst kostenlos. Zum Thema kostenlos hatte sie noch beizusteuern, dass QualitätsInhalte kostenlos ins Netz zu stellen einer Verramschung (schreibt man das so?) gleichkommt.

Gut, ich gebe es zu. Es gab weit schlimmere Sprüche @ #ffm10 und der Perlentaucher und vor allem Carta haben das auch schon alles durch und durch analysiert. Mich interessiert natürlich vor allem meine Meinung und die sieht ungefähr so aus:

Bevor Verlage und Alteingesessene Medienmenschen nicht verstehen, dass sie mir, dem Informationssuchenden (gibt es) einen Dienst erweisen sollen, weine ich nicht einem von ihnen eine Träne nach. So lange ich mich durch Klickstrecken und redundante DPA-Meldungen wühlen muss kriegt “ihr” keinen Cent von mir. Jedes von sich aus spielende Video, jede Benutzerunfreundlichkeit macht “euch” ein bisschen ärmer. Die Liste dieser Benutzerunfreundlichkeiten ist so lang wie traurig. Man muss meist nicht mal einen Experten einstellen um auf diesen Trichter zu kommen. Ich glaube auch nicht, dass die Leser auf Dauer dumm genug sind und nicht erkennen das sie einerseits als Klickviech missbraucht und im gleichen Atemzug für ihre “Kostenloskultur” kritisiert werden. Versteht es endlich: Was ihr versucht ist zu dreist um zu funktionieren. Macht es richtig und dann zahle ich auch. Allerdings nicht für EINE Zeitung wie es sich viele wünschen. Ich glaube sowieso, dass das nie wieder der Fall sein wird. Wer will sich in Zeiten von Fefe schon auf eine Quelle verlassen? Richtig, FDP-Wähler niemand.

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Persönlichkeit oder Dachorganisation

, , Gedanken, Medien

Einen interessanten Unterschied in der Diskussion um Leistungsschutzrecht sehe ich in der Idee, dass überhaupt mehr geschützt werden muss als das Recht des Kulturschaffenden. Das ist der Journalist und nicht der Verlag. Denn im Prinzip ist die Zeitung – wie das Internet – nur ein Trägermedium, welches die Verbreitung des Kulturguts Text ermöglicht.

Im Internet ist nun die Bindung zwischen Text und Journalist viel größer. Die Leser lesen eben nicht nur Netzpolitik sondern vor allem auch Markus Beckedahl. Das Beispiel Stefan Niggemeier ist natürlich ebenfalls gültig. Das heißt, dass ich viel eher ein Gefühl dafür bekommen wessen Erzeugnis ich gerade lese. Diese sind dabei auch nur sich selbst verpflichtet.

In klassischen Medien ist das meist anders. Man liest die Zeit, den Spiegel, die Bild. Eine richtige Bindung zum Kulturschaffenden gibt es kaum.

Was ist euch lieber? Wollt ihr wissen von wem ihr Inhalte konsumiert oder ist euch das egal? Ich denke, dass es einen Unterschied ausmacht und ich einem Journalisten den ich “kenne” eher einen Vertrauensvorschuss gebe als einem mir unbekannten freien Journalisten in der Welt.

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Google als riesiges Archiv für Tageszeitungen

, , Internet und Technik

Mal alle Datenschutz und Monopol Bedenken bei Seite gelegt. Ich liebe die Idee. Ich kann mir kaum was großartigeres vorstellen wenn es um Recherche geht. Man muss es sich nur mal vorstellen. Man kann auf ALLE Artikel zu einem gewissen Thema, welches in irgendeiner Zeitung in der ganzen Welt geschrieben wurde, zugreifen. Wie geil ist das bitte?

Mir egal wer das macht, mir egal ob Werbung nebendran ist. Aber bitte… MACHT ES!

Ausserdem bringt es mich einen Schritt weiter zu meinem Ziel ein papierfreies Leben (Ausnahme: Bücher) zu führen.

In einer Welt in der es einfach zuviele Informationen gibt um alles zu lesen ist eine Volltextsuche durch nichts zu ersetzen. Blättern dauert einfach zu lange, ist uneffektiv und so… 20. Jahrhundert. :)

*exited* Gogogo.

[via blog.handelsblatt.de]

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