Einträge mit Tag: ‘Web 2.0’

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13/365 Matthias Penz, penzweb.de

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365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Matthias Penz: On- oder offline ist bei mir eins. Ich bin im normalen Leben genau der, den ich in meinem Blog darstelle. Beruflich bin ich Produktmanager in einem großen Telekommunikationskonzern aus Schleswig-Holstein. Privat bin ich vor allem Familienmensch.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Matthias Penz: Blogging oder Microblogging? Mein Blog ist zu finden unter www.penzweb.de/blog

Mein Blog ist mein virtuelles Zuhause. Es ist aber auch Ausdruck meiner Persönlichkeit. Ich setze mich hier mit all den Dingen auseinander, die mich interessieren und beschäftigen. Der Fokus liegt dabei, bedingt durch Beruf und private Interessen, vor allem im Bereich der Telekommunikation, dem Internet, dem Web2.0 und dem Zusammenwachsen aus Mobilfunk und Internet zum “mobilen Internet”

sebsn.de: Nutzt du selbst bereits das “mobile Internet”? Wie siehst du die Entwicklungschancen und was wird sich dadurch aändern?

Matthias Penz: Ohne das “mobile Internet” wäre ich teilweise schon ziehmlich aufgeschmissen. Auf dem Handy nutze ich “Mail for Exchange” und lasse mir hierüber meine Firmen-E-Mails pushen. Twibble ist mein Twitter-Client und hinzukommt noch Instant-Messaging via Nimbuzz (teste ich jetzt seit einiger Zeit). Mobiles Surfen ist ebenso ein Thema, wenn mal schnell was nachgesehen werden will. Google und Opera sind Dein Freund.

Wenn man es so nennen will, wird das “stationäre Web” tagtäglich ein Stück mobiler. Wenn man in Zukunft vom Internet spricht, dann interessiert sich niemand mehr für den Zugangsweg. Man nutzt es einfach! Dies liegt vor allem darin begründet, dass nicht nur die Preise fallen, wie wir dies Ende der 90ziger Jahre auch schon beim Internet-by-Call und bei den ersten Internet-Flat-Rates erleben durften, sondern auch mit der immer größer werdenden Anzahl an kleinen Endgeräten. Netbooks, Webpads, Smartphones, etc bieten heute einen zum großen Teil schon sehr komfortablen Zugriff auf das Internet. In Verbindung mit dem richtigen Webbrowser sind meist auch keine Anpassungen der Webseiten auf kleinere Displays mehr nötig.

Demnach sind die Entwickungschancen für das “mobile Internet” sehr hoch. Fraglich dabei ist, wie sich das mobile Internet in Zukunft für die Anbieter von Zugangswegen, Diensten und Applikationen monetarisieren läßt. Einen großen Anteil daran wird mit Sicherheit Online-Werbung, sprich mobiles Advertising haben. Letzlich werden sich Anbieter qualitativ hochwertiger Dienste durch beispielsweise monthly Fees (Xing!) finanzieren. Das iPhone und der App-Store zeigen, dass Kunden durchaus bereit sind kleine Beträge zu investieren.

Vielen Dank für das Interview! :)

sebsn.de: Ich habe zu danken! :)

Hier kannst du Matthias finden:

www.penzweb.de/blog

Twitter.com/penzonator

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7/365 Thomas Scherner, blogger-world.de

, , , 365-Interviews

365Numero 7 ist Thomas Scherner. Ihn hatte ich bereits in einem anderen Post erwähnt, da er eine ähnliche Aktion wie die meine gestartet hat. Viel Spass!

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt?

Thomas Scherner: Ich bin der Thomas 41 Jahre alt und Wohnhaft in Berlin. Habe meine Neigung zum Computer so vor etwa 10 Jahren entdeckt und bin seit dem Online. Ich habe zwei tolle Kinder 16 und 10 Jahre. Sportlich bin ich ein alles mal probierender nichts immer machender. Durch einen Sprunggelenkbruch aber noch sehr eingeschränkt. Da ich beruflich auch am PC arbeite und mich des Bloggens unterworfen habe.. naja da mach ich halt icht mehr viel dazwischen.

sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Thomas Scherner: Ich blogge auf der http://blogger-world.de und schreibe das was ich möchte und meine das es informativ genug für andere ist. Der Blog bedeutet mir sehr viel und ich stecke eine Menge Zeit hinein, denn mein Ziel ist es endlich diese Linkgier zu ändern. Jeder Blog der einen Artikel möchte über sich mit Follow Link soll sich melden und wenn die Warteschleife kleiner wird na dann ist er an der Reihe. Der Blog hat mein Leben stark verändert. In der Zeit habe ich sehr viele nette Kontakte und ich möchte mal sagen Freunde gefunden, die ohne mit der Wimper zu zucken geholfen und beraten haben. Es wurden Links gesetzt und Backlinks aufgebaut. Artikel über meine Idee geschrieen und mit Leidenschaft kommetiert. Vielen Dank auch auf diesem Wege an alle.
So das wars erstmal und ich bin gespannt auf die nächste Frage.

sebsn.de: Verändert das Bloggen auch deinen Berufsalltag oder hast du berufsrelevante Kontakte hinzubekommen?

Thomas Scherner: Mein Berufsalltag ist die Analyse und das ständige berechnen und zahlendrehen. Durch meinen starken Drang zum Internet habe ich dort zwischendurch die Möglichkeit auch mal durchs Netz zu gehen und zu schauen. Das Bloggen ist meine Privatsache und wird auf keinen Fall mit meinem Beruf vermischt. Kontakte stehen für mich nur in dem Zusammenhang des Bloggens und nicht des Berufs.

Um in Deutschland alles auf der rechtlich richtigen Seite aufzubauen, habe ich ein Gewerbe angemeldet um die Werbeeinnahmen ordnungsgemäß zu versteuern. Sollten sich Kontakte ergeben oder dadurch Aufträge zwecks Design oder Suchmaschinenoptimierung dadurch entstehen freue ich mich natürlich, doch ist es für mich nicht Sinn und Zweck des ganzen.

Vielen Dank für das Interview! :)

Hier kannst du Thomas finden:

blogger-world.de
twitter.com/rookie_blogger


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3/365 Martin Kunzelnick, blogoscoop.net kunzelnick.de

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365Nummer 3 aus der Reihe “365 Tage – 365 Blogger” ist blogoscoop Entwickler Martin Kunzelnick. Viel Spass beim lesen!

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt?

Martin Kunzelnick: Ich sitze eigentlich fast immer vor irgendeinem Computer, aber auch da bin mich Martin Kunzelnick ;) In Tags: Softwareentwicker, Stuttgart, Veganer. Arbeite in meiner eigenen Web- und Software-Firma, nebenbei versuche ich etwas Sport zu treiben oder zu spielen, was aber gar nicht so einfach ist, seit ich das Stadtwiki, die Fotogalerie-Stuttgart, blogoscoop und andere Projekte gestartet habe.

sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Martin Kunzelnick: Ich habe verschiedene Blogs und entsprechend unterschiedlich sind die Themen, es geht z.B. um meine Web-Projekte, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaft, Technik und Forschung, Politik und vieles mehr. Ich blogge sehr gern, weil ich so interessante Entdeckungen aber auch eigene Gedanken festhalten kann und vor allem weil man mit vielen neuen Menschen ins Gespräch kommt. Blogs haben für mich in großen Teilen andere Kommunikationsformen wie Foren, Newsgroups, irc, usw. ersetzt und das Leben in Kombination mit rss vereinfacht.

sebsn.de: Du bloggst auch über politisch sensible Themen wie Klimaschutz. Ist es dir wichtig ein Statement abzugeben und vielleicht andere Menschen zum nachdenken anzuregen?

Martin Kunzelnick: Ja, ich fände es schön, wenn ich Leser zumindest zum Nachdenken bringen könnte. Um ein Statement abzugeben versuche ich aber nicht nur zu bloggen sondern vor allem nach den Gedanken zu leben. Unter anderem deswegen bin ich Veganer, habe kein Auto und versuche auch sonst Energie zu sparen ;) Zu www.blogoscoop.net: Das Projekt ist aus der Begeisterung zum Bloggen entstanden und nur deswegen stecke ich auch weiter viel Zeit in die Arbeit daran. Wer blogoscoop nicht kennt: Es ist eine Community für Blogger, eine tagbasierte Ranking- und Statistik-Plattform und ein Blog-Finder – einfach mal vorbeischauen ;)

Danke für das Interview und für blogoscoop! ;)

Hier kannst du Martin finden:

blogoscoop.net
blog.kunzelnick.de
fotogalerie-stuttgart.de
twitter.com/stuttgarter

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Weitere Gedanken zum Gästebuch 2.0

, Gedanken, Internet und Technik

Letzte Woche habe ich mir Gedanken über die Möglichkeit eines Gästebuchs 2.0 gemacht. Ich habe mich gefragt wie man die Anonymität einer Seite verkleinern und gleichzeitig die Vernetztheit der einzelnen Blogs erhöhen kann.

Ich habe einige Kommentare und Trackbacks erhalten und bin mir sicher, dass die Idee relativ gut angekommen ist und das sich viele Blogger ein ähnliches System wünschen. Und das ist ein wichtiger Punkt, wenn so etwas funktionieren kann, dann nur wenn es viele machen. Logisch ;).

Zurzeit sieht meine Vorstellung bezüglich dieser Sache folgendermassen aus:

Eine Seite in WordPress einrichten auf die andere Blogger einen Trackback schicken können. Aber eben nicht von einem bestimmten Beitrag aus – diese verschwinden zu schnell und sind nicht wirklich sammelbar – sondern von der Hauptdomain. Das heisst ich hätte dann eine Trackback Galerie des Blogs und nicht so etwas wie letzte Trackbacks anzeigen. Man könnte das ganze auch eine Enhanced Blogroll nennen. Nur eben umgekehrt. Natürlich würde das alles manuell gehen aber ich denke um das ganze nutzbar zu machen wird ein Plugin benötigt, oder? Kenne mich mit den Möglichkeiten von WordPress nicht 100% aus. Und die anderen Blogplattformen gibt’s ja auch noch.

Hier nochmal einige Reaktionen zu meinem Post:

Klar die Anonymität im Internet wichtig und richtig, doch muß Sie auf Blogs wohldosiert sein Ich versuche hier meinen Besuchern nicht nur einen Blogbeitrag zu liefern, sondern auch die Möglichkeit zu geben sich einen Eindruck von dem Blogger zu machen der diesen Beitrag veröffentlicht hat… [via Overberg.cc]

[...]Jein, denn meiner Meinung nach sollte es dazu ein angepasstes Tool geben, das den heutigen Anforderungen gerecht wird. Dem Besucher bzw. Leser sollte es ähnlich wie bei Kommentaren zu einzelnen Beiträgen die Möglichkeit geben, ohne große Anmeldung einen Kommentar zum Blog zu hinterlassen.  Ich persönlich wünsche mir da an ein Widget in der Seitenleiste für WordPress, um dort einen “Gästebuchbeitrag” verkürzt darzustellen, durch einen Link auf eine Seite mit allen “Gästebucheinträgen” auf einer Seite, immer der neueste Eintrag zuerst.[...] [via alles2null.de]

Mehr Ideen! Go! :)

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Braucht die Blogosphäre das Gästebuch 2.0?

, Gedanken, Internet und Technik

Mein Blog ist ein gutes Beispiel für hohe Anonymität im Internet. Ich kann die Statistiken sehen, weiß in etwa wieviele Menschen sich auf diesen Seiten bewegen, oder auch nur wegklicken. Aber es gibt Menschen da draußen, die lesen was ich so von mir geben. Schon allein das ist toll. Ich kann mich mit einfachen Mitteln einer kleinen Öffentlichkeit mitteilen.

Allerdings geht damit auch ein Problem einher, welches meiner Meinung nach das Wachstum gerade der deutschen Blogosphäre bremst. Blogs sind für Blogger. Und somit zu einem Großteil für Menschen die sowieso schon in der Szene drin sind. Für Aussenstehende ergibt sich oft nur ein geringer Mehrwert aus Blogs; und wenn es ihn gibt sind sich die meisten nicht sicher ob er ‘real’ oder vertrauenwürdig ist. Denn eigentlich schreibt da ja irgendjemand unzensiert was ihm gerade einfällt. Wie kann man sicher sein, dass er keinen Blödsinn schreibt und mich, den Leser hinters Licht führt? Für mich ist das eines der Gründe warum Blogs in Deutschland immernoch ein Schattendasein führen.

Aber wie könnte man dieses Problem lösen, oder zumindest einen Teil zu einer Lösung beitragen? Obwohl die Anonymität im Internet wichtig und richtig ist muss sie auf Blogs wohldosiert sein. Ein Blog dessen Autor nicht menschlich daherkommt und zu abstrakt ist, dem traut niemand. Ein Blog auf dem man alleine ist, ergo es keine Kommentare, keine Form des Austauschs vorhanden ist, interessiert nicht.

Gestern ging mir das einmal wieder durch den Kopf und ich habe überlegt ob es nicht sinnvoll wäre eine Plattform auf dem Blog zu haben auf dem sich jeder Benutzer Beitragsunabhängig zu erkennen geben kann. Das hat nicht nur Vorteile für den Blogger, der dadurch eine höhere Vernetztheit und eine Steigerung des eigenen Blogwertes durch geringere Anonymität gewinnt, sondern auch für den Schreiber, der dadurch  seinen eigenen Blog bekannter machen kann (nofollow free natürlich!).

Das ist allerdings wieder etwas von Bloggern für Blogger aber ich glaube, wenn es eine größere Sammlung dieser Einträge gibt, ist es auch für nicht Blogger interessant wer diesen Blog auf dem er gerade selbst surft auch noch liest. Das ist auch ein Qualitätsmerkmal. Es gibt natürlich Dienste wie Technorati und Rivva, die die Popularität eines Blogs anhand der Backlinks zählen, aber das ist man glaub es kaum (:)) ein Dienst für Blogger. Welcher deutsche Internetsurfer der keinen eigenen Blog schreibt ist bei Technorati angemeldet? Sicher nicht viele.

Irgendwann kam mir dann, dass es sowas ja schon längst gibt, das Gästebuch. Als meine Internetzeit irgendwann in den 90ern begann, hatte jede Webseite die etwas auf sich hielt ein Gästebuch. Aber mittlerweile ist es verpönt. In Gästebüchern wird halt zuviel gechatted und gespamed.

Ich glaube aber, dass man hier ansetzen müsste um ein System zu schaffen das Gästebuch wieder populär zu machen.

Wer die Idee gut findet oder mich und meine Idee bescheuert findet, kann sich ja mal zu Wort melden!

blogoscoop