Einträge mit Tag: ‘twitter’

0

Meine Twitter Erfahrungen und Empfehlungen

Internet und Technik

Ich nutze Twitter jetzt seit genau 528 updates. Habe mich also mehr oder weniger intensiv mit der ganzen Sache beschäftigt seit meinem ersten Post über Twitter. Ein paar Beobachtungen.

1) Meine Skepsis ist weg und ich habe Twitter als ein alltägliches Chat- Informationsbeschaffungsinstrument aktzeptiert.
2) Es gab gerade in den letzten Wochen einige Sicherheitslücken mit denen man sich auseinandersetzen muss.
3) Der Spam nimmt zu und man muss mehr und mehr prüfen wer einen da followed. Das ursprüngliche Du folgst mir ich folge dir geht eigentlich nicht mehr.
4) Es gibt definitiv eine kritische Menge an followern die man erreichen muss. Erst dann wird Twitter wirklich mächtig.

Twitter als Kommunikationsmittel

Viel werde ich darüber nicht schreiben, haben ja schliesslich schon genug Menschen über die 140 Zeichen geschwärmt. Aber für mich hat es mittlerweile fast einen höheren Stellenwert als Google Reader. Im GR bekomme ich viel Content den ich mehr oder weniger erwarte. In Twitter lerne ich viel mehr neues kennen als über meinen Feedreader. Zum Horizont-erweitern ist es unschlagbar.

Die Sicherheitslücken

Die gefährlichste Sicherheitslücke ist definitiv der User. Das ist so und wird wohl immer so bleiben. Also an alle. S I C H E R E S Passwort verwenden… und auf keinenfall “happiness“. Ansonsten sollte man besonders vorsichtig sein welcher Third-Party man seine Login-Daten überlässt. Siehe Twply.

Nico Lumma hat eine Aktion am laufen, welche Twitter von einem o-auth Verfahren überzeugen soll. Alles wissenswerte dazu gibt es hier.

Kritische Followerzahl bei ca. 80?

Ich hatte jetzt mehrer Wochen und Monate zwischen 10 und 50 Follower. Letzte Woche und besonders gestern kamen fast 90% hinzu so das ich jetzt bei 99 Followern bin. Der Unterschied ist enorm. Es ist wie mit den Kommentaren auf x Besucher kommen deutlich weniger Kommentare. Das heisst es müsste einen Wert geben bei dem es fast unmöglich wird nicht mehr gehöert zu werden (immer vorrausgesetzt, dass man nicht nur uninteressanten Stuss schreibt ;)).

Es sollte jeder versuchen über 80 Follower zu bekommen,bevor er anfängt zu meckern das Twitter “nichts bringt” oder “scheisse” ist.

0

Twittergewinnspiel von eikyo

, , Internet und Technik

Eikyo, seines Zeichens Community-Manager-Blogger, verlost zum Anlass seinen 500. Tweets auf unser aller Lieblingsplattform Twitter eine Laptoptasche.

Ich habe sowas schon und werde folglich nicht teilnehmen. Wer von euch ein solches Teiles gebrauchen kann, muss eikyo auf Twitter folgen und die Frage, die er in seinem 500. Tweet stellt beantworten.

Link zur Aktion / Twitter

Hier nochmal das Objekt der eventuellen Begierde (die Farbe soll angeblich eine andere sein, er verrät aber nicht welche;))

0

Twply verkauft – was passiert mit den Daten?

, , Internet und Technik

Twply, ein Service der @Replies auf Twitter per E-Mail versendet, wurde gestern auf Sitepoint für $1,200.00 verkauft. Das Problem an dem Verkauf ist, dass dieser Service nur funktioniert nachdem man seine Daten eingegeben hat. Da Twitter keine Authentifizierung fuer 3rd Party Applications hat, sollte jeder der Twply benutzt hat erstmal sein Twitter-Passwort ändern bevor klar ist was aus den Daten wird.

Angepreist wurde Twply als Möglichkeit Werbung an die registrierten E-Mail Adressen und Twitter Accounts zu schicken.

Es kann natürlich sein, das hier nichts unrechmtäßiges geschieht und mit den Daten verantwortungsbewusst umgegangen wird… aber sicher ist sicher. Die ganze Chose sollte eine Diskussion auslösen. Wie sollte Twitter die Authentifizierung mit 3rd Party Anwendungen implentieren ohne das das Passwort überall bekannt gemacht werden muss?

[via Scobleizer]

6

Abonnements statt Werbung

, , , , , Gedanken, Internet und Technik

Gestern hatte ich noch darüber geschrieben, dass die Zukunft vieler Web 2.0 StartUps wohl nicht von der Werbung leben kann. Heute habe ich dann ein Videointerview von Robert Scoble mit Loic Le Meur gesehen in dem Le Meur dies bestätigte. Werbung ist in meiner, unserer Generation nicht mehr effektiv.

Ich will nicht behaupten das ich gar nicht auf Werbung anspringe, aber in den meisten Fällen bin ich von Werbung so sehr genervt, das ich schon aus Prinzip nicht kaufen würde. Werbung im Internet realisiere ich nicht einmal mehr. Das meiste wird vom AdBlocker geblockt und das was ich dann doch mal sehe tangiert mich kaum. Der einzige Grund für mich auf einen Werbebanner zu klicken, ist, wenn ich den Werbenden unterstützen will. Aber ein Kauf kommt sogut wie nie zustande. Kaufen tue ich fast nur bei Amazon.

Gerade jetzt, da wir in einer finanziellen Krise stecken, werden die Werbeinnahmen im Gros zurückgehen. Das muss nicht überall der Fall sein, aber man sieht es an den Tageszeitungen und auf vielen kleinen Webseiten, dass man sich in Zukunft alleine auf Werbung nicht wird verlassen können.

Die Alternative ist, wie ich bereits gestern geschrieben hatte, Abonnement basierte Zahlungssysteme. Ich hatte auch über Einmalzahlungen nachgedacht, die Idee jedoch wieder verworfen. Bei Einmahlzahlungen muss ich 1) sicher sein das ich den Service wirklich lange nutzen werden; 2) der Service lange genug am Leben bleibt und 3) das kein Konkurrent auf den Markt kommt der alles ein bisschen oder viel besser macht.

Abonnements also! Viele Seiten haben sie bereits die sogenannten Premium Services. Ich nutze einen Service gerne und möchte mehr und bessere Features also kann ich mich entscheiden ob ich für diese Zahlen will oder nicht. Die andere Möglichkeit ist, einen Service komplett also alle Funktionen kostenpflichtig anzubieten. Allerdings ist dieser Schritt schwierig, da niemand die Katze im Sack kaufen möchte. Die User müssen erst wirklich gefallen an einem Service finden bevor sie bereit sind für diesen zu zahlen.  Diese Option fällt optimalerweise auch weg (ausgenommen Testphasen wie 30 Tage umsonst o.ä.).

Was bleibt sie die Premium Services. Wie sehen diese aus und vor allem wie viel würde ich oder wieviel würdet ihr für diese Ausgeben?
Einige konkrete Beispiele und Zahlen. Ich nutze zur Zeit am aktivsten: Twitter, Friendfeed, Blogoscoop, Rivva  und alltop.

Twitter: Premium Services für Twitter gibt es zur Zeit eigentlich keine. Nicht eine Funktion, ausser der Grundfunktion, welche man aus oben genannten Gründen nicht kostenpflichtig machen sollte, ist es wert sie zu bezahlen. Diese müssen also erst geschaffen werden. Denkbar wären hier die Möglichkeit zur Erstellung von Gruppen oder anderen Kommunikationsarten. Wirklich interessant wäre meiner Meinung nach eine Voice Funktion. Quasi ein Instant-Skype für Twitter.

Der Preis ist der entscheidende Punkt ob ein solcher Paid Service angenommen wird oder nicht. Hier geht es um kleinstbeträge zwischen 1 und 10 € und jeder Euro kann den Unterschied ausmachen. Für Twitter würde ich 2-3€ monatlich zahlen; vier Euro währen mir zu viel. Das mag jetzt penibel klingeln aber ich bin nur ehrlich :).

Friendfeed: Ich benutze Friendfeed erst seit ein paar Tagen wirklich aktiv, kann aber den Nutzen nicht von der Hand weisen. Meine Besucherzahlen sind seit dem gestiegen (immer noch nicht nennenswert ;)), und Spass macht es noch dazu. Zahlen würde ich auch zwischen drei und 5 Euro. Allerdings würde ich nicht für Twitter und Friendfeed bezahlen. Ich würde mich entscheiden müssen.

Blogoscoop: Eines der besten StartUps aus Deutschland (klar, meine Meinung)!  Einen Großteil der Blogs die ich mittlerweile im Feedreader habe, habe ich durch Blogoscoop entdeckt. Mein Wert: 5€!

Rivva und Alltop: Beide sind großartig um an Informationen zu gelangen, allerdings würde ich, das gleich vorweg, für keines von beiden bezahlen. Beide Seiten erleichtern mein Leber aber ich bin kaum abhängig davon. Ich könnte morgen damit aufhören und es würde mich nicht umbringen.

Wie seht ihr das? Werbung oder Abonnements?Wieviel würdet ihr für eure Lieblingsservices zahlen wenn ihr ganz ehrlich seid? Ich bin gespannt.

0

12 Stunden später ist es da

Internet und Technik

Nach der gestrigen Schwachsinns-Diskussion zwischen Loic Le Meur, Michael Arrington, Scoble und wie sie alle heissen, löst sich dann doch alles auf. Der explosive Stoff aus dem Diskussionen in der Blogosphäre nunmal gestrickt sind hat sich verflüchtigt. Trotzdem ist ein Punkt an dieser ganzen Schose durchaus beeindruckend.

Die Macher von Twitority haben, anstatt sich zu streiten, dem Kaffee gefröhnt und das Problem mal eben gelöst. Wer sich Authority based searches auf Twitter gewünscht hat findet dort zumindest eine Ansatzweise Lösung.

[via Loic Le Meur]

blogoscoop