Posts Tagged: Studium

Lärmbelästigung an der Uni Hamburg

Es ist mal wieder Zeit mich über meine Universität aufzuregen. Warum auch nicht? Bin schließlich Kunde (ob ich Recht habe oder nicht darf jeder selbst entscheiden).

Zur Erklärung was eigentlich passiert ist: während meines Seminars heute morgen zwischen 10 und 12 konnte man sein eigenes Wort kaum verstehen. Die netten Referenten vorne, hätten auch etwas vom Pferd(estall) erzählen können. Die ganze Zeit über fuhr ein Traktor unterhalb der Fenster um Laub aufzusammeln, aber, alleine war er natürlich nicht. Die üblichen Laubbläser kamen auch noch dazu. Man kann sich also vorstellen wie laut es war. Achja, das soll absolut kein rant gegen die Gärtner sein. Die können nichts dafür (hoffe ich). Ich verstehe nur nicht warum die Uni da nicht eine bessere Lösung finden kann, als diese Arbeiten in der Hauptseminarzeit durchführen zu lassen.

Vielleicht nehme ich das ganze ein wenig zu ernst, aber ich kann einfach nicht akzeptieren, dass so eine lernfeindliche Atmosphäre einfach hingenommen wird. Ich kann mir in meinem Leichtsinn auch nicht vorstellen, dass an anderen Universitäten ähnliche Zustände herrschen. Im Prinzip hätte ich mir das Seminar fast sparen können und das ist nicht wirklich Sinn der Sache, oder?

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STINE und das Nebenfach

Puh, gerade noch geschafft. Ich hatte bis zum 15. Zeit mein Nebenfach zu wechseln. Hätte ich das verschwitzt, müsste ich ein weiteres Jahr an Geschichte verschwenden – das ist zusammen mit Soziologie einfach ein bisschen zu laberlastig.

Ich habe also gewählt… war keine einfache Entscheidung. Habe eine Zeit lang mit dem Gedanken gespielt Politik als Nebenfach zu studieren, allerdings hätte ich da einen ähnlichen laberoverflow. Also dachte ich, dass ich mal meinen Nerd/Geek Faktor nach oben schrauben könnte. Also studiere ich jetzt Informatik. Genauer: Informatik als Nebenfach für Hauptfachstudenten ohne mathematischen Schwerpunkt. Also Info ohne all zu viel Mathe, genau das richtige für mich.

Was für ein Stress das wieder war mit Stine. Wer Stine nicht kennt ganz kurz: Stine ist das System welches an unsere Uni zur Verwaltung benutzt wird. Alles egal ob Klausurergebnisse, Stundenpläne, Anmeldungen zu Veranstaltungen und und und. Alles läuft darüber – wenn es läuft. Es läuft relativ selten.

Also zurück zu meiner Nebenfachwahl. Um mein Nebenfach zu wechseln musste ich also in Stine. Es gibt keine einfache “Nebenfach wechseln” Funktion. Also muss man sich umständlicherweise für sein aktuelles Studium bewerben, alles neu eintragen und sone Scherze. Bah… kann sich da nichmal jemand kompetentes dransetzen und das Ding auf die Reihe kriegen.

Habe heute meine Letzte Klausur geschrieben! Offiziell ist mein Semester also so gut wie vorbei. Montag noch ein Seminar und 1 1/2 Hausarbeiten – dann ist es vorbei! :)

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Das Problem der Nachtmenschen

Mal ehrlich, die Welt ist einfach nicht für unsereins gemacht. Alles findet morgens statt. Und morgens ist etwas, daß ich am liebsten überspringe, vor allem, da meine Leistungsfähigkeit vor 12 Mittags unteriridisch ist. Nun bin ich ja Student und habe eigentlich einen sehr freundlichen Stundenplan. Nie vor 14 Uhr! BAMM! AUSSER Donnerstags, also heute, sagen wir: bald. Problem ist, ich bin wach! Hellwach und ich muss um 7 aufstehen. Ich hasse Donnerstage… ich kann doch nicht meinen kompletten Rhytmus umstellen nur um Donnerstags um 8 fit für die europäischen Rentensysteme zu sein. Es ist interessanter als es klingt, aber ich bin absolut tot um die Zeit. Ich frage mich immernoch wie ich mein Referat relativ souverän über die Bühne gebracht habe.

Mir fällt gerade auf, daß eines der Hauptthemen dieses Blogs, zumindest laut meinem Header, mein Studium ist. Hier ist mein erster Beitrag zu diesem Thema WHOHOOO! :)

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Deutschlands Professoren – die Spiegel-Sicht-der-Dinge

Ich mag SPIEGEL Online – meistens. Man kann sich schnell informieren, es gibt ein relativ breites Spektrum was eine schnelle up-to-date Auffrischung ermöglicht. Und irgendwie denke ich, sollte sie dabei bleiben. Mein neuestes Beispiel des Schreckens ist der Beitrag im UniSPIEGEL zum Thema Dozententypen – ja war sicher lustig gemeint aber ehrlich der Artikel ist doch für Studenten und nicht für Jamba-Abonnenten gedacht

Zur Erklärung: Die netten Redakteure des Spiegels wollen den ratlosen Studenten einen Spickzettel zum Umgang mit ihren Dozenten zur Verfügung stellen. Zu diesem Zweck teilen sie die Professoren in sieben Kategorien ein.

  1. Der Gockel
  2. Die Karrieristin
  3. Der Kumpel
  4. Der schamlose Faule
  5. Der Privatdozent
  6. Der Linke
  7. Die Engagierte

Ich finde die Idee ja garnicht blöd und ich weiss auch, das natürlich alles auf die Spitze getrieben wurde. Und soweit hab ich an den Artikeln nichts auszusetzen. Lediglich die “Bravo-Rubrik”: “So gehst du mit ihm um” , nervt einfach unendlich.

Beispiele gefällig? Ok kein Problem!

Der Gockel: Setze deine WG-Kollegen kurz vor der Prüfung auf ihn an. Sie sollen ihn darauf ansprechen, ob er der Professor ist, den man aus der Zeitung kennt und von dem ihr Mitbewohner immer so schwärmt.

Der Privatdozent: Frage ihn vor der Prüfung, ob er als Vorbereitung auch seine Promotionsschrift aus dem Jahr 1988 empfiehlt – schließlich sei sie ja das “eigentliche Grundlagenwerk”.

Die Engagierte: Lade sie zur Prüfungsvorbereitung in deine WG ein. Beim Anblick der verwahrlosten Wohnung wird sie nicht nur Mitleid bei der Notenvergabe haben, sondern auch augenblicklich anfangen zu putzen.

Versteht Ihr was ich meine? Ich find’s einfach unlustig!

» Hier gehts zum Artikel auf SPIEGEL Online

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