Einträge mit Tag: ‘Sicherheit’

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Terrorismus macht paranoid

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Heise berichtet, das US Geheimdienste befürchten, dass Spiele wie World of Warcraft zur geheimen Planung von terroristischen Angriffen benutzt würden.

Mir geht diese Panikmache auf die Nerven… Hab ich ja letztens schonmal was drüber geschrieben. Sind die Leute alle blind? Alles wird geglaubt wenn es um den Terrorismus geht. Alles ist erlaubt. “Oh Terroristen könnten WoW zur Planung nutzen.” Was machen wir denn jetzt dagegen? Ja, vielleicht eine weitere Möglichkeit eine Überwachung aller Spieler durchzuboxen. MUss Blizzard jetzt ein Stück Code einbauen welches automatisch Wörter filtert und diese beinhaltenden Konversationen an die Geheimdienste schickt?

Noch ist kein Vorfall bekannt geworden, aber die Geheimdienste seien immer stärker beunruhigt, berichtet Wired, dass Terroristen in solchen Online-Spielen Anschläge in der Wirklichkeit planen könnten. Millionen von Gesprächen finden, so Toavs, in Online-Rollenspielen gleichzeitig statt. Da die Spieler unter Pseudonymen auftreten, der Zugang von der ganzen Welt erfolgen kann und die Kommunikation leicht im jeweiligen Jargon codieren lässt, ist eine Überwachung schwer, wenn nicht unmöglich. WoW spielen bereits mehr als 10 Millionen Menschen. [vias heise]

Ja, gut! Dann lasst es gut sein bitte. Nicht das ich den Terrorismus nicht furchtbar finde aber im Endeffekt nutzt es den Geheimdiensten doch mehr als es ihnen schadet. Ein Paradiesproblem mit dem man jeden Schritt, sei er noch heikel, rechtfertigen kann.

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11. September vorbei – Panikmache nicht

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So schlimm wie es auch war 2001 im Herz der Amerikanischen Wirtschaft, so sehr ich die Menschen die das getan haben verachte, was es bewirkt hat ist schlimmer. Ich will jetzt keine Verschwörungstheorien aufwärmen und deswegen gehe ich davon aus, dass der Angriff wirklich von Al Quaida kam und das wirklich niemand in den US Eliten darüber Bescheid wusste.

Wie auch immer es wirklich war, was die Politiker aller westlichen Länder daraus gemacht haben ist meisterhaft. Die Angst vor dem Terror ist ein Freifahrtsschein für die abstrusesten, orwellschstenen Auswüchse in der Sicherheitspolitik. Klar, ich erzähle hier nichts neues, aber ich denke jeder der es sagt und sich ausspricht macht’s richtig.

Schäuble und Co. können doch nicht ernsthaft alles mit der Angst vor dem Terrorismus begründen. Warum springt da niemand auf? Warum gibt es keine Massen auf den Straßen die (friedlich!) dagegen Demonstrieren. Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner… wenn es nicht so traurig und real wäre, könnte man darüber lachen. Vielleicht bin ich nicht informiert genug, vielleicht bin ich nicht ängstlich genug aber ich kann den Terrorismus als Grund für eine europa- bzw. weltweite Ausspähung und Speicherung von privaten Daten nicht akzeptieren.

Es ist nicht so, dass ich meine Daten nicht selber durch die Gegend schleudere, hier auf dem Blog, Google etc. – aber ich will das verdammt nochmal selbst entscheiden. Ich will nicht das meine Regierung irgendwann weiß wo ich bin, was ich eingekauft habe und mit wem ich befreundet bin.

Als damals herauskam das die Dokumente die zur Invasion des Iraks führten gefälscht waren, dachte ich: Bush ist weg vom Fenster. Es war für mich in diesem Moment klar, dass diese Regierung keine Zukunft hat und das es einen Erdrutsch in der politischen Welt geben wird, das die Gesellschaft aufschreien wird. Aber was ist passiert? Nichts, absolut nichts!

Auf Spiegel ist ein umfangreicher Artikel erschienen, welcher sich mit der Frage beschäftigt wie gefährlich Al Quaida wirklich ist. Spiegel hat zu dem Thema mehrere Experten befragt. Ich empfehle jedem den Artikel selbst zu lesen, hier aber der Satz der dem entspricht was ich denke:

Während die Bedrohung, die von al-Qaida ausgeht, durchaus real ist, ist die wahre Gefahr, die vom Terrorismus ausgeht, meiner Meinung nach jedoch eine andere – und zwar die Art und Weise, wie der Terror unsere Gesellschaften beeinflusst: Polarisierung, Fremdenfeindlichkeit und Angst vor Migranten sind schlimme Folgeerscheinungen des Terrorismus – und als Bedrohung größer als der Terror selbst. [Zitat Magnus Ranstorp]

Die Angst wird benutzt und missbraucht. Teilweise gewollt, da bin ich sicher und teilweise durch die Eigendynamik die Angst vor weiteren Anschlägen erzeugt. Der Rassismus in Deutschland und überall auf der Welt nimmt wieder zu und das muss bekämpft werden.

Aber der Punkt ist doch, dass egal wie grausam die Anschläge sind und wie furchtbar deren Folgen sind, die Staaten als ganzes müssen nicht vor dem Terrorismus geschützt werden. Dafür ist er zu schwach, er ist nicht in der Lage die Grundfesten der Demokratie zu erschüttern. Dies passiert aber wenn die Menschen die in ihr Leben immer dumm gehalten werden. Demokratie funktioniert nicht ohne Anteilnahme. Der richtige Weg wäre die Menschen diesbezüglich besser zu informieren und zu bilden. Wenn die Informationsdichte höher wird und ich wirklich wissen kann was los ist, kann ich mir eine bessere, fundiertere Meinung bilden.

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Fraunhofer Institut gegen Bilderklau im Internet

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Die Google Bildersuche ist, so praktisch sie auch sein mag, der größte Feind jedes Photografen und Grafikers. Bilder werden willkürlich und ohne Beachtung des Copyrights verwendet. Auf MySpace, auf privaten Seiten, überall finden sich geklaute Inhalte. Lösungen gibt es nur sehr wenige – und wenn man sein Bild nich mit einem übergroßen, zentrierten Wasserzeichen verschandeln will, eigentlich keine.

Diesem Problem hat sich das Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie nun angenommen und präsentierte am 19. Mai ihre Lösung – Photopatrol. Unsichtbar und sicher soll es sein. Zudem soll es die Möglichkeit geben, unrechtmäßig verwendete Bilder  zu finden.

Die zu schützenden Bilder werden auf der Seite des Hersteller hochgeladen und signiert. Mit dem bloßen Auge ist die Signatur nicht zu erkennen und entfernt werden kann sie, ohne größeren Aufwand und Kompetenz mit Photoshop oder einen ähnlichem Bildbearbeitungsprogramm, nicht.
Zudem kann nach den signierten Bildern gesucht werden, so sieht man jederzeit wo und vom wem die Bilder verwendet werden.

Leider ist das ganze nicht kostenlos, sondern nur im Abo erhältlich. Es gibt zwei Pakete, ‘Professional’ und ‘Agency’. Ersteres kostet 125€ im Jahr letzteres schlägt mit 500 €zu Buche. Ein Vertrag läuft immer mindestens 12 Monate. Hier die zwei Pakete in der Übersicht.

Für Professionelle und Agenturen ist das ganze sicher interessant – Lösungen für Privatpersonen und Hobbyfotografen gibt es weiterhin keine zufriedenstellende.

Mehr zum Thema:

» News.Idealo.de
» derStandard.at
» Seite des Herstellers
» Golem.de
» IT-Weblog