Einträge mit Tag: ‘Roland Eitler’

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21/365 Roland Eitler, myfreehandblog.com

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365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Roland Eitler: Kopf:  Roland Eitler, geboren 21.5.1972 (ein Zwilling). Aufgewachsen in Erlach und Wien Neustadt Umgebung. Seit 2000 berufsbedingt in Wien tätig. Ich trage keine Uhr und mag keine Dieselmotoren. Persönliche Freizeitschwerpunkte: zeichnen, kochen, musik (Centao, Alter Bridge, Billy Talent, Hinder, The Killers und Dr. Kurt Ostbahn), hug & butterflies.

Herz: Energie, Humor, Ruhebedürfnis, Pferde stehlen, albern sein, Sketchbooks befüllen, braun, blau, schwarz, kein Autofreak sein, sich einmischen

und der Rest: Marzipan, Thunfischsandwich, zuviel Coke Light, Geschirr bemalen, Amazon, Snowboard und ab und zu Figurtuning durch laufen

oder ganz kurz:  http://www.myfreehandblog.com/nucleus/media/1/20081014-002_HALLO.jpg ;-)

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Roland Eitler: Finden tut man ihn wenn man nach Roland Eitler und Cartoons ausschau hält. Oder wenn man auf Vienna Online war. Oder einfach gleich direkt rolandeitler.com reintippt. Oder überall dort wo man Ihn vielleicht gar nicht vermutet.

Mein Blog dient mir als Kommunikationshilfsmittel der schrägen und teileweise nicht immer auf den ersten Blick verständlichen Art. Als psychologisch-therapeutisches Hilfsmittel, als Ablagefach für unzählige Gedanken, die sonst im grauen Höhlenzentrums meines Hirns versumpfern würden.
Verändert hat sich durch ihn mein Selbstverständnis und der Wille zur Selbstvermarktung. Mein Leben ist nicht grundsätzlich anders – aber bunter, und das trotz dem schwarz/weiß.

sebsn.de: Enstehen deine Comics digital oder analog? Wie sieht dein Arbeitsablauf aus? :)

Roland Eitler: Wirklich “entstehen” tun die im Kopf oder eigentlich auch nicht. Meist “gibt es sie einfach” und müssen eben nur aufs Papier gebracht werden.

Umgesetzt werden die dann in guter alter analoger Form. Die Welt ist mittlerweile schließlich digital genug. Nicht ganz unwesentlich ist dabei

1.) dass einem Yeichenboards alá Wacom durch deren digitalen Hilfsmitteln oftmals vortäuschen Ahnung vom Yeichnen zu haben und

2.) entstehen mehr als die Hälfte meiner Kritzeleien nicht am heimatlichen Tisch sondern in Kaffeehäusern, Restaurants oder ähnlichen Orten. Dort ist man dann mit Zeichen-Boards jeglicher Art ohnehin eher Fehl am Platz. Somit werke ich dann mit old-fashioned Bleistiften auf Papier (meist 180g/m²) – letzteres zumeist in Buchform gebunden, weil sich lose Blätter nicht so toll und knitterfrei in Crumplertaschen durch die gegend tragen lassen. Überarbeitet wird die grobe Bleistift-Skizze dann mit multilinern von Copic oder Staedtler (0,2 – 0.8 mm Stärke). Das wars dann auch schon. Nun noch in den Scanner, einmal Zaubersalz drüberstreuen und schon sind die Dinger online.
Pro  Blatt, bzw. Seite brauchts dann zwischen 30 bis 90 Minuten, je nach Detailgrad und Aufwand.

sebsn.de: Warum trinkt man Coke Light wenn’s doch Coke Zero gibt? :P

Roland Eitler: Warum light statt zero? Weils früher da war, die weiße Etikette hübscher ist als dieses plumpe schwarze Ding (dass sich kaum vom Untergrund abhebt), weil es in Restaurants eher light als zero gibt, weil light tussi-mässiger ist, weil light nach zuckerfrei klingt, zero aber nach nix (zero eben) und schließlich waren da noch die Ladies die in jedem Spot dem coke-light Mann nachgafften – niemals aber seinem zero-Kollegen ;-)

sebsn.de: Danke für das Interview!

Hier kannst du Roland finden:

http://www.myfreehandblog.com/