Spiderstar, spiderstar…
Das Photo wurde am Samstag auf einer kleinen Fotorour durch Hamburg und Finkenwerder geschossen. Die Täter von Links nach Rechts: Jann, Ben und Sven.
Nochmal eine 50mm Aufnahme des Opfers zur Vollständigkeit.
Das Photo wurde am Samstag auf einer kleinen Fotorour durch Hamburg und Finkenwerder geschossen. Die Täter von Links nach Rechts: Jann, Ben und Sven.
Nochmal eine 50mm Aufnahme des Opfers zur Vollständigkeit.
Ich habe lange nicht mehr eine so große Anzahl von wirklich hervorragenden Fotos gesehen. Auch das Design des Blogs ist sehr schön. Es gibt sogar noch eine weitere Besonderheit – für den Fall, dass die Fotos nicht ausreichen. Zu jedem Bild kannst du die Original RAW Datei ansehen.
Hier ein paar Beispiele:



Heute feiern wir das erste Jubiläum! :) Das fünfte Interview und damit die erste volle Arbeitswoche oder so… Naja, ich höre besser auf gibt noch viel zu tun. Kandidat Numero 5 ist Boris Nienke. Viel Spass!
sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?
Boris Nienke: Ehemann, Bruder, Sohn, begeisterter Fotograf. Dass ich keinen Computer in der Nähe habe kommt sehr selten vor. Aber wenn es passiert (z.B. im Urlaub), dann liebe ich es mir die Natur anzusehen oder alte Burgen und Ruinen zu besichtigen (und natürlich diese zu fotografieren). Ganz besonders hat mir dabei Schottland gefallen.
sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?
Boris Nienke: Ich blogge bei www.nsonic.de wobei ich eher nicht sagen würde, dass meine Webseite ein Blog ist nur weil die Themen in Blogform präsentiert werden. Hauptsächlich dient der Blog dazu meine Podcast-Episoden zu präsentieren, zusätzliche Informationen in Textform zu bringen und Kommentare entgegen zu nehmen.
Dazwischen gibt es dann weitere Beiträge rund um mein Schaffen – das können Produkttests (Objektiv, Kopfhörer, Drucker, …) sein, Softwarevorstellungen (zu Programmen mit denen ich arbeite oder zu solchen, die ich selbst geschrieben habe) oder Hinweise auf interessante Beiträge an anderen Stellen im Internet (Aktionen, Wettbewerbe, etc.)
Außerdem führe ich einen unregelmäßigen Foto-Blog (ebenfalls auf www.nsonic.de) um eigene Bilder zu präsentieren, die mir besonders gefallen.
Angefangen habe ich, weil ich immer wieder bemerkt habe, dass es noch andere Menschen mit ähnlichen Interessensgebieten wie bei mir gibt. Also startete ich die Seite um Dinge zu berichten die mich bewegen. Später wurde es dann interaktiv, in Blog- und Podcastform weil mir von vielen Seiten immer wieder dieselben Fragen gestellt wurden. Ich entschloss mich daher, diese Fragen in Text oder Ton zu beantworten und bei zukünftigen Fragen einen Link zu schicken. Das klappt bisher ganz gut und viele finden die Antworten jetzt schon bevor man mich fragt und häufig bekomme ich dann eine kleine Danke-Mail oder interessante ergänzende Fragen oder auch Korrekturen. Diese Interaktion ist es, die mich besonders fasziniert.
Der Blog stellt dabei nicht nur Wissen und Informationen für andere bereit sondern dient auch für mich selbst als Wissensspeicher. Ich schaue häufiger auf meiner eigenen Seite nach um etwas nachzuschlagen, sei es für mich selbst oder für andere. Der Blog stellt außerdem immer mehr eine Visitenkarte für potentielle Auftraggeber dar und einige Projekte wurden an mich schon darüber heran getragen.
Die größte Veränderung, seit ich eine eigene Webseite habe, ist, dass ich viel mehr Kontakt zu anderen Anwendern auf der ganzen Welt bekommen habe. Da entstehen zwar nur selten längere Freundschaften aber es macht Spaß zu erleben, dass die Informationen auch für viele andere nützlich sind. Das Internet, bzw. deren Teilnehmer, haben mir in meinen bisherigen Tätigkeiten immer wieder geholfen. Mit meinem Blog und Podcast möchte ich etwas davon zurück geben.
Allerdings macht dies auch ein neues Zeitmanagement notwendig wenn man alle E-Mails und Fragen beantworten möchte. Das ist übrigens auch so eine Frage die ich häufig gestellt bekomme: “Wie schaffst Du das alles?” Die Antwortet lautet: Es geht nicht ohne einen sehr, SEHR verständnisvollen Partner. Meine Frau ist so ein Partner worüber ich sehr glücklich bin.
sebsn.de: Du hast dich sowohl mit nSonic als auch mit happyshooting für einen Podcast statt einem “einfachem” Blog entschieden. Kannst du diese Entscheidung erklären? :)
Boris Nienke: Ich hatte irgendwann den Einstieg in die Apple-Welt gewagt und dann recht bald von “Podcasting” gehört. Als iTunes dies unterstützte hatte ich es ausprobiert und ziemlich schnell für gut befunden :) Ich konnte so auf dem Weg zur Arbeit oder zu Kunden verschiedenen Themen lauschen statt im Radio die immer gleichen “besten Hits”, Jingles, Telefonspäße, Trailer, Werbung und so weiter ertragen zu müssen. Das führte sogar dazu, dass ich inzwischen so gut wie gar kein Radio mehr höre.
Da war dann für mich klar, dass dies genau das ist, worauf ich lange gewartet hatte. Ich hatte selbst schon bei einem Internet-Radio mitgemacht aber empfand das starre Zeitmodell als nicht mehr – naja – zeitgemäß :) (sowohl ich als auch die Hörer mussten zu einer exakten Zeit vor dem Rechner sitzen)
Nun kann man natürlich sagen, dass auch ein Text-Blog zeitlich unabhängig ist. Das stimmt natürlich – aber die gesprochen Form hat den Vorteil, dass ich Emotionen mit dem Text vermitteln, Wörter oder Sätze betonen oder auch Ironie ganz anders kenntlich machen kann. Die Hörer wiederum können das alles unterwegs im Auto, Bus, Bahn oder beim spazierengehen mit dem Hund anhören was mit einem Text-Blog so nicht möglich ist.
Besonders freue ich mich dann, wenn ich von Hörern wiederum kurze Audio-Aufnahmen zugeschickt bekomme. Das sind dann Fragen oder einfach Glückwünsche die ich in zukünftigen Sendungen verwenden kann. Inzwischen habe ich auch einen Anrufbeantworter für genau diesen Zweck aktiviert der hoffentlich in Zukunft noch häufiger genutzt wird :)
Für Happy Shooting gilt im Grunde das selbe. Hier können Chris Marquardt und ich zusammen auf unsere ganz eigene Art Wissen vermitteln und dabei eine freundliche Stimmung verbreiten. Auch wenn die Hörer es ja zeitversetzt anhören ist man doch “näher dran”.
Danke für das ausführliche Interview! :)
Hier kannst du Boris finden:
Heute präsentiere ich euch das erste Interview meiner hoffentlich langen Interviewreihe “365 Tage – 365 Blogger“. Mein erster Teilnehmer ist Oliver Schäf – und mehr wird auch nicht verraten, denn das kann er am besten selbst erklären. Viel Spass mit dem Interview!
sebsn.de: Wer bist du und was machst du wenn du nicht vor dem Computer sitzt?
Oliver Schäf: Ich bin Oliver Schäf, wohne im Herzen der wunderschönen Stadt Nürnberg und verdiene meinen Lebensunterhalt als IT-Spezialist. Somit verbringe ich sowieso schon viel zu viel zeit vor der Kiste. Daher suche ich meinen Ausgleich in der Natur und in Reisen. Diese beiden Dinge lassen sich wunderbar mit der Fotografie kombinieren, was mehr und mehr an Gewicht in meinem Leben gewinnt.
sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich?
Oliver Schäf: Angefangen habe ich das Bloggen 2004 – ich suchte damals eine schöne einfache Möglichkeit meinen Freunden und Familie während meiner Neuseeland-Reise auf dem laufenden zu halten, quasi das erlebte in Text und Bild wiederzugeben. Ein Blog (www.mein-blog.com) ist hierzu ideal. Neben meine Reisen und Städtetouren blogge ich auch über allgemeine Dinge die mich gerade beschäftigen. Einmal ist die Klimaerwärmung besonders interessant, ein anderes mal das Web 2.0.
Ende 2007 kam durch den Kauf einer DSLR das Thema Fotografie also neue Kategorie hinzu. In diesem Zusammenhang stellte ich fest, dass es eine super Sache ist, das Lernen mit dem Bloggen zu verbinden… im Laufe der Zeit nahm die Fotografie mehr und mehr überhand und ich entschied mich, dies in einen gesonderen Blog auszulagern. Mein 2. Blog - fotolism.us – war somit geboren.
Mein Blog hat sich zu einem ganz normalen Bestandteil meines Lebens entwickelt, eine Form von Kommunikation mit meinen Freunden und Familie. Allerdings mit dem nützlichen Nebeneffekt, dass man noch auf viele weitere nette Mitmenschen trifft. Besonders über unser gemeinschaftliches Blog-Projekt “fotolism.us” habe ich bereits viele gleichgesinnte kennengelernt und darüber sogar Freundschaften geschlossen. Ein Leben ohne Blog kann ich mir also gar nicht mehr vorstellen.
sebsn.de: Du hast sowohl einen Blog den du alleine führst und einen der als Gemeinschaftsblog fungiert. Welches System ist dir lieber, bloggst du lieber alleine oder im Team? Vielleicht macht es auch garkeinen Unterschied?
Oliver Schäf: Das kommt jetzt ganz darauf an. Mein Blog oliver-schaef.de ist ganz klar mein Blog – da blogge nur ich. Damals, als ich fotolism.us ins Leben rief, unterhielt ich mich mit verschiedene Freunden die auch gerne Fotografieren. Schnell wuchsen da Vision und Ideen, das Interesse, etwas gemeinsames auf die Beine zustellen war groß, jeder wollte mit dabei sein. Gesagt getan – aber irgendwie hat sich das jetzt anders entwickelt als ich mir das vorgestellt hatte – man muss wohl als Blogger geboren sein?!
sebsn.de:Viele Hobbyfotografen träumen vom Schritt ins Profitum. Könntest du dir einen solchen Schritt vorstellen und zumuten oder ist dir das ungezwungene Amateurdasein wichtiger?
Oliver Schaef: Von der Fotografie Leben? Das kann und möchte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Fotografie ist etwas, was ich für mich entdeckt habe… Momente festhalten, Erinnerungen einfangen. Wenn anderen meine Bilder gefallen so freue ich mich. :)
Zwar denke ich schon hin und wieder nach, wie sich zumindest mein Equipment bezahlt macht, dazu müsste ich aber erstmal die Bilder und/oder meine Seele verkaufen… ;) Ich stelle diese viel lieber per Creative Commons License kostenlos jedem zur Verfügung.
Danke Oliver das du dir Zeit für mich und mein Projekt genommen hast!
Hier kannst du Oliver finden:
Da wohn ich :) Isses nicht schön? :D Ich genieße das wenn ich zuhause bin und Hamburg eine Weile den Rücken zukehren kann.