Einträge mit Tag: ‘Musik’

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20/365 Manuel Wolff, uiuiuiuiuiuiui.de

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365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Manuel Wolff: Nun, dann bin ich immer noch ich. Allerdings muss ich manchmal auch Geld verdienen, dass mache ich manchmal als musikalischer Leiter auf Kreuzfahrtschiffen einer großen Reederei. Davor war ich in einer grottenschlechten TV-Redaktion und habe zwar ein Millionenpublikum gehabt, aber die Menschheit verdummt. Ansonsten arbeite ich zur Zeit an meinen Comedy-Programmen, denn die Bühnen dieser Welt warten auf mich. Oder ich auf sie. Ansonsten bin ich noch ein verdammt guter Pasta-Koch und biete einen Nackt-Spüldienst an.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

manuelswManuel Wolff: Meinen Blog findet man auf http://www.uiuiuiuiuiuiui.de, frag jetzt bitte nicht, wie ich auf den Namen kam, ich weiß es selbst nicht mehr so genau. Manche halten den Namen für selten dämlich, andere für nahezu genial. Die Wahrheit liegt irgendwie dazwischen. Mein Themengebiet ist sehr stark eingeschränkt. Es geht nämlich ausschließlich um Sachen, die ich für interessant halte und von denen ich denke, dass sie meine Leser für interessant halten. Also sehr viel ;-) Wichtig ist mir auch, dass in meinen Beiträgen keine Smileys vorkommen und dass es nichts ist, über das tausende andere Blogger auch schreiben. Ich möchte, dass jeder Artikel den Lesern Spaß bereitet. Computerfuzzi, – heini, Tech- und Nerdkram gibt es bei mir gar nicht, denn Computer regen mich so derbe auf, wie mich die Bahn, die Post und das Fernsehen aufregen. Darüber schreibe ich dann aber. Meine Erlebnisse mit der Bahn könnten ganze Bibliotheken füllen, denn mit der Bahn ist es wie mit Computern: Man kann nicht mit ihnen und auch nicht ohne sie. Nein, Mario Barth-mäßige Frauenwitze kommen jetzt nicht, so etwas ist mir völlig fremd (Mario Barth, nicht Frauen). Ansonsten habe ich noch so einige Kolumnen am Laufen, am Bekanntesten wahrscheinlich “das improvisierte Lied zum Freitag”, eine Idee, die ich vor knapp 2 Jahren angefangen habe. Da ich seit über 10 Jahren Improvisationstheater mache, dachte ich mir, es wäre witzig, die Webcam einzuschalten und Lieder komplett aus dem Stegreif zu improvisieren – Text und Musik. Das Ergebnis gibt es dann jeden Freitag im Blog. Mein Blog ist für mich eine wunderbare Möglichkeit Gedanken zusammen zu fassen und Geschichten auszuprobieren, aus denen vielleicht irgendwann mal ein Buch, eine Comedy-Routine oder eine Bühnenshow entstehen. Außerdem hab ich ständig so viele wirre Gedanken in meinem Kopf, die müssen einfach mal raus. So ist auch mein Blog vor 7 Jahren entstanden, ich schrieb an meiner Musikwissenschaften-Magisterarbeit und vereinsamte zu Hause und in den Bibliotheken, da musste das Gewusel in meinem Kopf einfach mal raus. Damals schrieb ich selbst noch das HTML, wusste gar nicht, was ein Blog ist, später wechselte ich zu Livejournal und dank eines insistierenden Lesers wagte ich mich endlich mal zu WordPress. Seitdem hat sich viel verändert, ich lerne endlich mal Leute kennen! Und ich bin viel netter zu meiner Umgebung geworden.

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Weitere Impro-Lieder von Manuel: http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/der-morgen-danach und http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/es-gibt-so-viele-orte

sebsn.de: Wie bist du auf die Idee des improvisierten Liedes gekommen und wie sieht so ein typischer “Produktionsprozess” aus?

Manuel Wolff: Der Produktionsprozess ist ganz einfach: Ich stelle das Klavier vor den Laptop und schmeiße die Webcam an. Währenddessen habe ich vielleicht schon eine Idee, über welches Thema ich singe, meist etwas was mir gerade passiert ist, oder über was ich gerade nachgedacht habe oder ein aktuelles Thema. Und dann spiele ich los und singe, was mir einfällt.

Manchmal habe ich auch überhaupt keine Idee, was ich singen soll, dann spiele ich einfach drauf los und schaue mal was kommt. Oder ich frage Freunde auf Skype (uiuiui7) oder schmeisse mal eine Frage nach einem Thema bei Twitter (http://twitter.com/uiuiui7) in die Runde.

Ich überlege mir vorher keinen Text und keine Musik, das was man auf dem Video sieht, ist das, was mir in dem Moment eingefallen ist. Nachbearbeitet wird es nur insofern, als dass ich vorne eine kurze Titeleinblendung einfüge und hinten meine Webseite. Dann schaue ich es mir an und denke manchmal: “Meine Güte, was war das denn für ein Mist und warum schaust Du so sauer?” und schmeiße es in den Papierkorb. Nein, stimmt nicht, meist lade ich es trotzdem bei YouTube, Vimeo und Sevenload hoch und verlinke es auf meiner Seite. es gibt nur ein zwei Aufnahmen, die ich tatsächlich weggeschmissen habe, das schöne an der Improvisation ist ja, dass man nie weiß, was dabei herauskommt.

Wie ich auf die Idee gekommen bin ist schwieriger zu beantworten, ganz genau weiß ich nicht, was jetzt ausschlaggebend war, aber das erste Lied ging um “Eisbär Knut”. Ich glaube die Idee kam mir ganz selbstverständlich vor und alle anderes sagen dann “wie kommt man auf so einen Scheiß?”

Ich habe vor über 10 Jahren schon mit dem Improvisations-Theater angefangen und zwar in Hamburg beim ImproTheaterImproTheater Steife Brise, als Musiker, Moderator, Improlehrer und “Showkonzepte-Entwickler”. Als ich nach Köln gezogen bin, fehlte mir die Improvisation schon ein wenig und gleichzeitig wollte ich auch ein Konzept entwickeln, wie man Improvisation nicht in der Gruppe, sondern alleine machen kann, um auf klassischen Stand-Up-Bühnen aufzutreten. Insofern ist “das improvisierte Lied zum Freitag” auch immer eine Übung für mein Soloprogramm, mit dem ich bald die Bühnen unsicher machen will.

sebsn.de: Danke für das Interview! :)

Hier kannst du Manuel finden:

http://www.uiuiuiuiuiuiui.de
twitter.com/uiuiui7

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10/365 Alexander Langer, alexander-langer.de

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365Nächstes Jubiläum – ja, man soll auch kleinere Erfolge feiern – wir sind zweistellig! :) Heute mal wieder ein alter Hase im Bloggeschäft! Vorhand auf für Alexander Langer.

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Alexander Langer: Die Frage erwischt mich kalt! Wenn ich nicht vorm Computer sitze, liege ich zu oft und zu lange bei laufendem Wasser (Ich liebe das Geplätscher) in der Badewanne – Wasser- und Gas-Verschwendung pur! Oder aber ich bin im Studio an den Geräten und am Cross-Trainer, um Dampf abzulassen und was für mein allgemeines Wohlbefinden und speziell meinen Rücken zu tun. Während der Eishockey-Saison verpasse ich hier in Iserlohn kein Heimspiel und auch im Kino bin ich verhältnismäßig häufig anzutreffen, meist in der Spätvorstellung ganz spontan und meist allein. Die Wochenenden nutze ich gerne um Schlaf nachzuholen, der unter der Woche zu oft zu kurz kommt. Zum Lesen komme ich zu wenig, wenn dann sind es Stephen King Bücher (auch gern im Original) und Wissenschaftsmagazine, Bücher über Astrophysik und dergleichen. Wenn ich nichts von alledem tue, dann stehe ich vermutlich in der Küche und schwinge den Kochlöffel.
Selbst sehe ich mich als entspannten humorigen Burschen, den so leicht nichts aus der Ruhe bringt, der seine Freiräume liebt und braucht.

alexlanger1sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Alexander Langer: Ich blogge seit 2004 auf www.alexander-langer.de im Grunde über Gott und die Welt, größtenteils mit Bezug auf meine Hobbys und den Job (Film, Musik, IT, Eishockey). Mein privates Blog ist für mich eine große Spielwiese, auf der ich mich mit dem Bloggen und allem was dazu gehört (SEO, Monetarisierung, Networking, ..) auseinandersetze. Es macht mir Spaß zu beobachten über welche Mittel und Wege man Besucher bekommen kann, welche Themen ziehen und dergleichen. Die Ergebnisse sind teils gut absehbar, teils aber auch sehr überraschend und unvorhersehbar. Man bekommt sicher einen halbwegs guten Überblick darüber wer ich bin, wenn man meine Einträge querliest, ich blogge aber beispielsweise nicht über Herzensangelegenheiten, auch wenn ich zu Beginn mal so Anflüge hatte – da war das Blog tatsächlich ein wenig auch eine Art Tagebuch. Blogito ergu sum, ich blogge also bin ich, das gilt für mich nicht, denn ich halte nichts für so wichtig, dass man nicht auch ohne leben könnte.
Bloggen ist Hobby, entwickelt sich aber mehr und mehr zur Passion. Der nützliche Nebeneffekt auch ein paar Euronen damit machen zu können ist willkommen, aber nicht zwingend der Antrieb, denn in Stundenlohn umgerechnet ist das nicht der Rede wert. Das eigene Blog hilft aber auch Kunden zu beraten und zu betreuen, die Blogs als Marketinginstrument einsetzen. Man sieht, Hobby und Beruf sind bei mir schwerlich trennbar.

sebsn.de: Du bloggst schon länger und bist auch sonst mittendrin im Geschäft. Hast du das Gefühl, dass sich die Kommunikation untereinander geändert hat? Dieselbe Frage hatte ich Nico Lumma gestellt und er konnte definitiv einen Unterschied ausmachen.

Alexander Langer: Kaum zu glauben, dass es bald schon fünf Jahre werden.. Was mich persönlich betrifft hat sich die Kommunikation untereinander ganz sicher geändert und ist in einem stetigen Wandel. Das liegt aber zu allererst daran, dass ich mich geändert habe. Jahrelang habe ich nur sporadisch mal etwas gepostet, aber habe weder groß andere BLogs gelesen (abgesehen von Fachblogs anderer Java-Entwickler) und dort auch kein Marketing betrieben.
Vor genau einem Jahr kam mit einem Post die Wende. Weil er gut gefunden wurde und es kaum Konkurrenz gab und gibt, gab es regelmäßig Kommentare von Leidgenossen und so kam erstmals etwas Leben in meine Bude. Von da an habe ich mich vermehrt auch mit diversen anderen Blogs auseinandergesetzt und so habe ich derzeit eine handvoll Lieblingsblogs in denen ich auch regelmäßig kommentiere.
So wob ich mir Stück für Stück mein eigenes kleines Netz und weite dies nun ganz natürlich immer weiter aus. Hinzu kommt derzeit noch zusätzliche Kontaktpflege via Xing u.ä. Man kommt sich näher, kommt ins Plaudern, tauscht sich aus.
Wenn du mich also fragst ob sich die Kommunikation untereinander geändert hat, dann kann ich das klar mit einem Ja beantworten; ursächlich bin ich aber der Hauptgrund, weil ich offener, neugieriger und kommunikativer wurde. Heute und vor einem Jahr, das ist wie Tag und Nacht und so sehe ich Bloggen auch nicht als etwas an, was man allein durch schlaue Ratgeber lernen kann, man muss es wirklich erfahren.
Nur indem man sich bewusst mit anderen Blogs und Bloggern auseinandersetzt lernt man durch eigene Erfahrung tagtäglich dazu. Dennoch gibt es noch immer viele Dinge, die mir persönlich abgehen und die ich als Communication Overload empfinde, z.B. Twitter.

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Vielen Danke an Alexander für das Interview! Hat wie immer Spaß gemacht! :)

Hier kannst du Alexander finden:

alexander-langer.de

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4/365 Oliver Lambrecht, schorleblog.de hejasverige.de

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365Runde 4, heute mit Oliver Lambrecht.

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt?

Oliver Lambrecht: Wenn ich nicht vor dem Computer sitze, bin ich Sohn, Freund, Kollege, Kumpel, Partner, Bruder und noch so einiges andere. Erst zweimal in mehr als vier Jahren bezeichnete ich mich auch als Blogger. Ich unterscheide mich also offline nicht unbedingt von der Person vor dem Computer.

sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Oliver Lambrecht: Jahrelang war studiumsbedingt Konstanz meine (blog-)Heimat, nun ist es Deidesheim in der Pfalz und in Zukunft wird es wohl Berlin werden. Dort soll mich meine Berufslaufbahn zumindest hinführen. inwieweit ich dann aus meinem beruflichen Alltag berichte, wird wohl mein Arbeitgeber mitbestimmen. falls dieser Alltagsaspekt wegfällt bleiben mir aber noch immer die Musik, Popkultur (worunter ich jetzt mal web2.0 subsumiere), Fußball (mit Schwerpunkt 1. FC Kaiserslautern und Hammarby IF) und Schweden. Zwischendurch probiere ich es immer mal wieder mit Politik, vielleicht klappt das 2009 etwas besser?! Und das die (räumliche) Umgebung auf mein Blog abfärbt, lässt sich wohl auch nicht vermeiden.

Meine Freunde und mir nahestehende Menschen halte ich allerdings so gut wie möglich raus, zumal nur wenige von ihnen so aktiv im www sind wie ich. (ohoh liest hier überhaupt noch jemand mit?) Naja, irgendwie wurde aus meinem Blog inzwischen eine recht unkonventionelle Visitenkarte, die mir neue Türen aufgestoßen und interessante Bekannte gebracht hat und nur wenig Stress verursachte.

sebsn.de: Ich muss nochmal nachhacken. Was hast du für Pläne mit deinem Blog? Ist er für dich beruflich relevant? Oder ist es nur eine private Spielwiese?

Oliver Lambrecht: Mit Plänen ist das so eine Sache. wann immer der Punkt erreicht war, an dem ich das Blog in eine neue Richtung bringen wollte – und ich dies dummerweise auch noch öffentlich machte – ging es insgesamt gesehen weiter wie zuvor. aber ich verstehe es tatsächlich eher als private Spielweise, auch wenn ich Werbung einsetze und manche dann vielleicht der Meinung sind, dass es deshalb “professionel” sei. Nur ist mir mit der Zeit meine Spielwiese ans Herz gewachsen und manche Plätze oder Spielzeuge darauf kenne ich besser als andere. wenn jemand dafür Geld bezahlt, will ich nichts ausschießen, aber ich bin einerseits skeptisch, dass sich von diesem Wissensvorsprung zur Zeit beruflich profitieren lässt und andererseits wäre diese Konzentration aufs Bloggen mit der Zeit etwas monoton.

Viele Dank Oliver für Das Interview! :)

Hier kannst du Oliver finden:

schorleblog.de
hejasverige.de

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Kleiner Sonntagabend wohlfühl Musiktipp

, Musik

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Einfach mal geniessen und die Nase nicht rümpfen! ;)

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Take a ride on the super-highway

, , , Internet und Technik, Musik

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Sowas wie das darf auf meinem Blog natürlich nicht fehlen. Großartig! Und @ TechCrunch was heisst hier schlecht? :P