Einträge mit Tag: ‘Kindle’

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PDFs auf Kindle lesen und konvertieren

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Einer der Hauptgründe einen Kindle zu kaufen war für mich die neu hinzugefügte PDF Unterstützung. Nach ein paar Tagen intensiver Nutzung ist mir aufgefallen, dass ich das PDF Feature eigentlich kaum benutze. Meistens konvertiere ich die PDFs in ein Readertaugliches Format. Das hat den Vorteil, dass die Schriftgröße Variable bleibt und ich markieren und Notizen hinzufügen kann.

PDF und der Kindle?

PDF auf dem Kindle hat den Nachteil, dass es “noch” keine Zoomfunktion für Dokumente gibt. Man kann die PDFs zwar im Normalfall gut lesen wenn man den HorizontalModus auswählt (aA Knopf drücken und Horizontal auswählen), allerdings sind Bilder oder Grafiken teils schlecht zu erkennen. Eine Kaufempfehlung gilt also nur dann wenn vor allem reiner Text gelesen werden soll. Grafiken oder Tabellen in Fachbüchern sind schwierig. Ich glaube aber, dass Amazon in der Richtung nachbessern wird und vielleicht eine Zoomfunktion nachpatched.

PDFs in Kindlekompatibles Format umwandeln

Mobi Pocket Creator

Mobi Pocket Creator

Jetzt zum Umwandeln der PDF Dokumente in ein Kindle freundliche Format. Ich benutze dafür das kostenlose (wie in gratis) Programm Mobi Pocket Creator (http://www.mobipocket.com/en/downloadSoft/ProductDetailsCreator.asp). Nach der Installation wählt man “Import From Existing File -> Adobe PDF”, daraufhin wird das Dokument umgewandelt. Man hat dann noch die Metatags hinzuzufügen oder ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Danach genügt ein Klick auf “Build” und das Dokument wird erstellt. Aus dem erstellten Ordner kann man nun die *.prc Datei auf den Kindle kopieren.

Für weitere Tipps und Informationen zu Kindle und Co. verweise ich die Kommentarfunktion.

Viel Spaß beim lesen.

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Kindle per USB aufladen – aber richtig

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Ich habe meinen Kindle! Amazon liefert auch die internationale Version des Kindle lediglich mit einem  Amerikanischen Stromstecker aus. Laden geht also (wenn man keinen Adapter hat, oder keinen kaufen will) nur über USB an einem PC. Dies geht allerdings nur sehr langsam.

Schneller geht es, wenn der Kindle direkt nach dem einstecken “ausgeworfen” wird. Der Kindle bezieht weiterhin Strom (anscheinend mehr) und man kann ihn beim aufladen benutzen.

Auswerfen: Mit Windows + E Explorer öffnen – Rechtsklick auf Kindle (linke Seitenleiste unterhalb der Festplatten) und “Auswerfen auswählen”.

English version:

If you connect your Kindle via USB to a Computer it only charges very slow. It goes to a point that I thought it didn’t charge at all – that was bad because even though I’m here in Germany I only got the american poweradapter. But it does work!

The trick is to eject the kindle via the explorer. Right click the device and select eject. You shouldn’t -of course – pull the USB cable. ;) You can even use the Kindle afterwards and you should see a little bolt icon in the battery charge box. It will now load very fast and you’ll be ready to read in under two hours.

Have fun.

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Der Spiegel über den Amazon Kindle

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Der Spiegel, bzw. Jens Jeep – wir wollen uns das ja angewöhnen, schreibt ein nunja, Review zu Amazons E-Reader Kindle. Eigentlich nichts ungewöhnliches und ich muss auch grötenteils zustimmen.

Was mich dann doch verwundert ist die Einschätzung des Autors wenn es um das neue Tablet Gerät von Apple geht. Gerade noch schreibt er, dass der große Vorteil des Kindle die ewige Akkulaufzeit und die E-Ink Technologie ist, da findet er schon, dass Apple diesen Markt erobern wird. Die Frage ist nur wieso? All das was der Kindle gut kann, wir das Tablet nicht können. Klar, viele werden sagen, dass selbst das iPhone gut zum lesen geeignet sei. Ich bin da anderer Meinung. Hintergrundbeleuchtete Displays sind nunmal schlecht für die Augen wenn es um das Lesen von langen Texten geht. Das werden viele bestätigen und wenige abstreiten.

Auch das Apple eventuell einen iTunes Bookstore anbieten wird entbehrt jeglicher Grundlage. So einfach ist das nicht, Amazon hat was diesen Bereich angeht weitaus vielfältigere Möglichkeiten und ist deutlich weiter. Da kann auch Apple nicht einfach mit dem Finger schnippen und Amazon den Rang ablaufen.

Ich glaube auch kaum, dass Apple überhaupt plant indiesem sehr kleinem Markt aktiv zu werden. Es wird vielleicht mit einem lächeln mitgenommen wenn sich der Nutzer die Bücher auf das Tablet lädt, mehr aber auch nicht.

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E-Reader werden sich durchsetzen!

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Die Sache ist ganz einfach, und bleibt es auch nach der Lektüre diverser Artikel (z.B auf Spiegel Online). Die E-Book Reader werden kommen und sie werden im Laufe der nächsten Jahre den Großteil des “Printbereichs” übernehmen. Das hat meiner Ansicht nach ein paar einfache, aber auch ein paar komplexere Gründe.

Platzersparnis

Ich mag meine Bücher sehr. Ich könnte es nicht über mich bringen sie wegzuschmeissen oder zu verkaufen. Wenn ich allerdings dieser Tage all diese Bücher in Kisten stecken muss um sie transportieren zu können werden die Nachteile überdeutlich. Bücher sind schwer, sie stauben ein und sind meistens doch nur einmal gelesen worden. Gerade wissenschaftliche Publikationen sind oft Wälzer epischen Ausmaßes, die einem die Rückenmuskular spüren lassen wenn immer man sie mit in die Uni schleppen muss.

Finden leicht gemacht

Ich träume von einer Suchfunktion für Bücher. Das gute an diesem Traum ist, dass er bald schon wahr sein wird.  Wie oft habe ich in Fachbuch XY einen bestimmten Absatz gesucht, ein bestimmes Wort, einen Namen und vieles mehr. Die Zeitersparnis durch eine solche Funktion kann jeder abschätzen der einmal Google und eine Bibliothek benutzt hat. Mir persönlich sind 5 Minuten Suche in einem Telefonbuch einfach zu viel, da ich die selbe Abfrage in 30 Sekunden auch im Internet erledigt habe. Und da kann ich zusätzlich noch per Ein-Klick Verfahren und Skype direkt anrufen. Oder ich kann die Nummer per Copy&Paste in mein Adressbuch einfügen, welches dann auf all meine Geräte synchronisiert wird.

Denkt an die Bäume!

Für mich ist dies das Killerargument überhaupt. Und es geht mir nicht mal primär um Bücher sondern um die unglaublichen Mengen an Papier auf die täglich die vielen Tageszeitungen dieser Welt gedruckt werden. Allein in Deutschland wurden 2006 täglich 21,19 Millionen Tageszeitungen verkauft. Diese Zahl verteilt sich auf 353 Tageszeitungen. Im Jahr 2007, um eine noch beeindruckerende Zahl zu nennen, betrug die Gesamtjahresauflage 25,9 Milliarden Exemplare, das sind 25.900.000.000! Und das ist noch nicht die Anzahl der bedruckten Seiten sondern die der Gesamtexemplare. Weltweit gesehen ist das eine fast unvorstellbare Anzahl an bedrucktem Papier täglich. Und dieses Papier wird einmal benutzt und am nächsten Tag weggeschmissen. Klar wird viel davon recycled, Bäumen müssen dafür trotzdem gefällt werden. E-Book Reader sind eben auch E-Paper Reader und in diesem Bereich sehe ich die eigentliche Stärke des elektronischen Lesegeräts.

Ein weiterer ökonomischer Grund ist die deutlich billigere Herstellung. Druckmaschinen sind nicht CO2 freundlich. Der Transport der vielen Tageszeitungen und generell aller physischen Publikationen muss bezahlt werden. In Geld und in CO2 Ausstoß. Ich habe keine Zahlen die mein Argument an dieser Stelle belegen, aber man kann es sich vorstellen wenn man die oben genannten Zahlen sieht.

Die Angst vor dem unbekannten

Printjournalisten hassen Blogs und Verlage hassen E-Books. Die Angst vor dem was nicht verstanden wird und was für sie persönlich ein Umdenken erfordert wächst. Es ist verständlich, aber kein Grund die Entwicklung aufhalten zu wollen. Ich verzichte bereits auf Tageszeitungen. Aus verschiedenen Gründen. Die einzige Möglichkeit mir in Zukunft eine Tageszeitung zu verkaufen, ist die sie mir Digital anzubieten; und zwar auf einem Gerät das portable ist und meine Augen nicht strapaziert. Ich glaube ich bin nicht der einzige dem es so geht. Ich hasse das große Format der Tageszeitung. Es ist unpraktisch und unhandlich, man kann sie nicht im Bus oder der Ubahn lesen, ok man kann aber ihr versteht was ich meine.

Anstatt vor Angst zu erstarren und zu versuchen allen Konsumenten den Teufel an die Wand zu malen, sollten die Verlage schneller begreifen und uns schneller das zugänglich machen was wir eigentlich wollen. Ich benutze das, was für mich am praktischsten ist. Und das ist leider, so sehr ich es mag, nicht das Buch sondern viele Bücher immer und überall.

Ich gehe mir jetzt ein Buch kaufen, noch ist es ja nicht so weit… ;)

Quellen: Wikipedia – Tageszeitungen, Netzwertig