Einträge mit Tag: ‘Bors Nienke’

0

5/365 Boris Nienke, nSonic.de happyshooting.de

, , , 365-Interviews

365Heute feiern wir das erste Jubiläum! :) Das fünfte Interview und damit die erste volle Arbeitswoche oder so… Naja, ich höre besser auf gibt noch viel zu tun. Kandidat Numero 5 ist Boris Nienke. Viel Spass!

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Boris Nienke: Ehemann, Bruder, Sohn, begeisterter Fotograf. Dass ich keinen Computer in der Nähe habe kommt sehr selten vor. Aber wenn es passiert (z.B. im Urlaub), dann liebe ich es mir die Natur anzusehen oder alte Burgen und Ruinen zu besichtigen (und natürlich diese zu fotografieren). Ganz besonders hat mir dabei Schottland gefallen.

sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

borisBoris Nienke: Ich blogge bei www.nsonic.de wobei ich eher nicht sagen würde, dass meine Webseite ein Blog ist nur weil die Themen in Blogform präsentiert werden. Hauptsächlich dient der Blog dazu meine Podcast-Episoden zu präsentieren, zusätzliche Informationen in Textform zu bringen und Kommentare entgegen zu nehmen.
Dazwischen gibt es dann weitere Beiträge rund um mein Schaffen – das können Produkttests (Objektiv, Kopfhörer, Drucker, …) sein, Softwarevorstellungen (zu Programmen mit denen ich arbeite oder zu solchen, die ich selbst geschrieben habe) oder Hinweise auf interessante Beiträge an anderen Stellen im Internet (Aktionen, Wettbewerbe, etc.)
Außerdem führe ich einen unregelmäßigen Foto-Blog (ebenfalls auf www.nsonic.de) um eigene Bilder zu präsentieren, die mir besonders gefallen.

Angefangen habe ich, weil ich immer wieder bemerkt habe, dass es noch andere Menschen mit ähnlichen Interessensgebieten wie bei mir gibt. Also startete ich die Seite um Dinge zu berichten die mich bewegen. Später wurde es dann interaktiv, in Blog- und Podcastform weil mir von vielen Seiten immer wieder dieselben Fragen gestellt wurden. Ich entschloss mich daher, diese Fragen in Text oder Ton zu beantworten und bei zukünftigen Fragen einen Link zu schicken. Das klappt bisher ganz gut und viele finden die Antworten jetzt schon bevor man mich fragt und häufig bekomme ich dann eine kleine Danke-Mail oder interessante ergänzende Fragen oder auch Korrekturen. Diese Interaktion ist es, die mich besonders fasziniert.

Der Blog stellt dabei nicht nur Wissen und Informationen für andere bereit sondern dient auch für mich selbst als Wissensspeicher. Ich schaue häufiger auf meiner eigenen Seite nach um etwas nachzuschlagen, sei es für mich selbst oder für andere. Der Blog stellt außerdem immer mehr eine Visitenkarte für potentielle Auftraggeber dar und einige Projekte wurden an mich schon darüber heran getragen.

Die größte Veränderung, seit ich eine eigene Webseite habe, ist, dass ich viel mehr Kontakt zu anderen Anwendern auf der ganzen Welt bekommen habe. Da entstehen zwar nur selten längere Freundschaften aber es macht Spaß zu erleben, dass die Informationen auch für viele andere nützlich sind. Das Internet, bzw. deren Teilnehmer, haben mir in meinen bisherigen Tätigkeiten immer wieder geholfen. Mit meinem Blog und Podcast möchte ich etwas davon zurück geben.
Allerdings macht dies auch ein neues Zeitmanagement notwendig wenn man alle E-Mails und Fragen beantworten möchte. Das ist übrigens auch so eine Frage die ich häufig gestellt bekomme: “Wie schaffst Du das alles?” Die Antwortet lautet: Es geht nicht ohne einen sehr, SEHR verständnisvollen Partner. Meine Frau ist so ein Partner worüber ich sehr glücklich bin.

sebsn.de: Du hast dich sowohl mit nSonic als auch mit happyshooting für einen Podcast statt einem “einfachem” Blog entschieden. Kannst du diese Entscheidung erklären? :)

Boris Nienke: Ich hatte irgendwann den Einstieg in die Apple-Welt gewagt und dann recht bald von “Podcasting” gehört. Als iTunes dies unterstützte hatte ich es ausprobiert und ziemlich schnell für gut befunden :) Ich konnte so auf dem Weg zur Arbeit oder zu Kunden verschiedenen Themen lauschen statt im Radio die immer gleichen “besten Hits”, Jingles, Telefonspäße, Trailer, Werbung und so weiter ertragen zu müssen. Das führte sogar dazu, dass ich inzwischen so gut wie gar kein Radio mehr höre.

Da war dann für mich klar, dass dies genau das ist, worauf ich lange gewartet hatte. Ich hatte selbst schon bei einem Internet-Radio mitgemacht aber empfand das starre Zeitmodell als nicht mehr – naja – zeitgemäß :) (sowohl ich als auch die Hörer mussten zu einer exakten Zeit vor dem Rechner sitzen)

Nun kann man natürlich sagen, dass auch ein Text-Blog zeitlich unabhängig ist. Das stimmt natürlich – aber die gesprochen Form hat den Vorteil, dass ich Emotionen mit dem Text vermitteln, Wörter oder Sätze betonen oder auch Ironie ganz anders kenntlich machen kann. Die Hörer wiederum können das alles unterwegs im Auto, Bus, Bahn oder beim spazierengehen mit dem Hund anhören was mit einem Text-Blog so nicht möglich ist.
Besonders freue ich mich dann, wenn ich von Hörern wiederum kurze Audio-Aufnahmen zugeschickt bekomme. Das sind dann Fragen oder einfach Glückwünsche die ich in zukünftigen Sendungen verwenden kann. Inzwischen habe ich auch einen Anrufbeantworter für genau diesen Zweck aktiviert der hoffentlich in Zukunft noch häufiger genutzt wird :)

Für Happy Shooting gilt im Grunde das selbe. Hier können Chris Marquardt und ich zusammen auf unsere ganz eigene Art Wissen vermitteln und dabei eine freundliche Stimmung verbreiten. Auch wenn die Hörer es ja zeitversetzt anhören ist man doch “näher dran”.

Danke für das ausführliche Interview! :)

Hier kannst du Boris finden:

nsonic.de
happyshooting.de
twitter.com/bnsonic

blogoscoop