Einträge mit Tag: ‘Alexander Langer’

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10/365 Alexander Langer, alexander-langer.de

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365Nächstes Jubiläum – ja, man soll auch kleinere Erfolge feiern – wir sind zweistellig! :) Heute mal wieder ein alter Hase im Bloggeschäft! Vorhand auf für Alexander Langer.

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Alexander Langer: Die Frage erwischt mich kalt! Wenn ich nicht vorm Computer sitze, liege ich zu oft und zu lange bei laufendem Wasser (Ich liebe das Geplätscher) in der Badewanne – Wasser- und Gas-Verschwendung pur! Oder aber ich bin im Studio an den Geräten und am Cross-Trainer, um Dampf abzulassen und was für mein allgemeines Wohlbefinden und speziell meinen Rücken zu tun. Während der Eishockey-Saison verpasse ich hier in Iserlohn kein Heimspiel und auch im Kino bin ich verhältnismäßig häufig anzutreffen, meist in der Spätvorstellung ganz spontan und meist allein. Die Wochenenden nutze ich gerne um Schlaf nachzuholen, der unter der Woche zu oft zu kurz kommt. Zum Lesen komme ich zu wenig, wenn dann sind es Stephen King Bücher (auch gern im Original) und Wissenschaftsmagazine, Bücher über Astrophysik und dergleichen. Wenn ich nichts von alledem tue, dann stehe ich vermutlich in der Küche und schwinge den Kochlöffel.
Selbst sehe ich mich als entspannten humorigen Burschen, den so leicht nichts aus der Ruhe bringt, der seine Freiräume liebt und braucht.

alexlanger1sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Alexander Langer: Ich blogge seit 2004 auf www.alexander-langer.de im Grunde über Gott und die Welt, größtenteils mit Bezug auf meine Hobbys und den Job (Film, Musik, IT, Eishockey). Mein privates Blog ist für mich eine große Spielwiese, auf der ich mich mit dem Bloggen und allem was dazu gehört (SEO, Monetarisierung, Networking, ..) auseinandersetze. Es macht mir Spaß zu beobachten über welche Mittel und Wege man Besucher bekommen kann, welche Themen ziehen und dergleichen. Die Ergebnisse sind teils gut absehbar, teils aber auch sehr überraschend und unvorhersehbar. Man bekommt sicher einen halbwegs guten Überblick darüber wer ich bin, wenn man meine Einträge querliest, ich blogge aber beispielsweise nicht über Herzensangelegenheiten, auch wenn ich zu Beginn mal so Anflüge hatte – da war das Blog tatsächlich ein wenig auch eine Art Tagebuch. Blogito ergu sum, ich blogge also bin ich, das gilt für mich nicht, denn ich halte nichts für so wichtig, dass man nicht auch ohne leben könnte.
Bloggen ist Hobby, entwickelt sich aber mehr und mehr zur Passion. Der nützliche Nebeneffekt auch ein paar Euronen damit machen zu können ist willkommen, aber nicht zwingend der Antrieb, denn in Stundenlohn umgerechnet ist das nicht der Rede wert. Das eigene Blog hilft aber auch Kunden zu beraten und zu betreuen, die Blogs als Marketinginstrument einsetzen. Man sieht, Hobby und Beruf sind bei mir schwerlich trennbar.

sebsn.de: Du bloggst schon länger und bist auch sonst mittendrin im Geschäft. Hast du das Gefühl, dass sich die Kommunikation untereinander geändert hat? Dieselbe Frage hatte ich Nico Lumma gestellt und er konnte definitiv einen Unterschied ausmachen.

Alexander Langer: Kaum zu glauben, dass es bald schon fünf Jahre werden.. Was mich persönlich betrifft hat sich die Kommunikation untereinander ganz sicher geändert und ist in einem stetigen Wandel. Das liegt aber zu allererst daran, dass ich mich geändert habe. Jahrelang habe ich nur sporadisch mal etwas gepostet, aber habe weder groß andere BLogs gelesen (abgesehen von Fachblogs anderer Java-Entwickler) und dort auch kein Marketing betrieben.
Vor genau einem Jahr kam mit einem Post die Wende. Weil er gut gefunden wurde und es kaum Konkurrenz gab und gibt, gab es regelmäßig Kommentare von Leidgenossen und so kam erstmals etwas Leben in meine Bude. Von da an habe ich mich vermehrt auch mit diversen anderen Blogs auseinandergesetzt und so habe ich derzeit eine handvoll Lieblingsblogs in denen ich auch regelmäßig kommentiere.
So wob ich mir Stück für Stück mein eigenes kleines Netz und weite dies nun ganz natürlich immer weiter aus. Hinzu kommt derzeit noch zusätzliche Kontaktpflege via Xing u.ä. Man kommt sich näher, kommt ins Plaudern, tauscht sich aus.
Wenn du mich also fragst ob sich die Kommunikation untereinander geändert hat, dann kann ich das klar mit einem Ja beantworten; ursächlich bin ich aber der Hauptgrund, weil ich offener, neugieriger und kommunikativer wurde. Heute und vor einem Jahr, das ist wie Tag und Nacht und so sehe ich Bloggen auch nicht als etwas an, was man allein durch schlaue Ratgeber lernen kann, man muss es wirklich erfahren.
Nur indem man sich bewusst mit anderen Blogs und Bloggern auseinandersetzt lernt man durch eigene Erfahrung tagtäglich dazu. Dennoch gibt es noch immer viele Dinge, die mir persönlich abgehen und die ich als Communication Overload empfinde, z.B. Twitter.

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Vielen Danke an Alexander für das Interview! Hat wie immer Spaß gemacht! :)

Hier kannst du Alexander finden:

alexander-langer.de

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