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Dr. Horrible geht in die zweite Runde

Dr. Horrible's Sing-Along-Blog 2

Ich bin ja bekanntlich kein großer Freund von Musicals. Aber es gibt einen Grund warum ich das nicht mehr sagen kann und das war die erste Installation von Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog. Die Parodie auf Superhelden, Bösewichte und zu rettende Jungfrauen ist dazu außerordentlich gut besetzt. Nathan Fillion als Captain Hammer, Felicia Day als ‘Penny’ und der beste zum Schluss: Neil Patrick Harris als Dr. Horrible. Das ganze ist eine Mischung aus Film und Musical und könnte auch denen unter euch gefallen die von Musicals gar nichts halten.

Hier nochmal der Trailer zum ersten Teil:

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Produzent und Regisseur Joss Whedon (Buffy, Firefly, Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog), so berichtet wired.com, hofft die Dreharbeiten schon in diesen Sommer beginnen zu können. Problematisch ist wohl die Terminfindung, da alle Protagonisten noch an anderen Projekten arbeiten. Die Arbeiten am Drehbuch sind dagegen schon weiter fortgeschritten, so steht die grundlegende Story und auch einige Liedtexte wurden schon geschrieben. Lässt sich also nichts weiter tun als Daumen drücken, hoffen und sich anschließend ziemlich viel zu freuen! :)

Wer sich den ersten Teil nochmal oder zum ersten mal ansehen will kann sie hier die DVD (Affiliate-Link) kaufen.

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Von der vergänglichen Schönheit eines Augenblicks

Christian, ein Freund von mir, hat es endlich geschafft eines seiner Klavierstücke zu digitalisieren und es auf YouTube zu laden. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe er findet hier den ein oder anderen neuen Fan! :) Ihr wisst also was zu tun ist! :)

Ein paar Worte von Christian zum Lied:

Dies ist ein sehr persönlicher Song, der in einer bewegten Zeit des Jahres 2010 entstanden ist. Gewisse Melodien und Muster hatte ich vor der Aufnahme festgelegt, der Großteill des Stückes ist allerdings das Ergebnis freier Improvisation. Leise und laut, ruhig und schnell wechseln sich in diesem über neunminütigen Werk stetig ab, und doch liegt der Schwerpunkt auf den sanften Tönen, wie bereits der Beginn aus der Stille heraus zeigt. Also dann: tief einatmen, die Augen schließen und entspannen…
Wenn der Song gefällt würde ich mich natürlich sehr über Verbreitung freuen.

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La Boom und Amadou & Mariam

Ich hab mal zwei kleine aber feine Musikempfehlungen für euch! Sind auch sehr unterschiedlich (damit stelle ich sicher, dass weniger Leute meinen Blog mit einem unzufriedenen Gefühl verlassen, clever!).

Erstmal wird’s gehörig alt mit La Boom – Selbstmord ist kein Auxweg

Aber damit nicht genug, hier noch was schön afrikanisches mit Amadou & Mariam – Sabali

Lasst mich hören wenn ihr irgendwelche Empfehlungen habt! :)

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Der GEMA Denkfehler

Die Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube sind gescheitert. Wer daran nun wirklich Schuld ist und wie viel die GEMA verlangt hat, ist noch unbekannt (hat jemand Informationen?). Es ist auch nicht wichtig, warum die Verhandlungen gescheitert sind. Das Ergebnis der Verhandlungen gleicht einer Bankrotterklärung von Seiten der GEMA . Sie teilt in ihrer Pressemitteilung mit:

Der internationale Verbund der Musikautorengesellschaften könnte sämtliche Werke seines Repertoires von YouTube entfernen lassen, wenn er dies wollte. Darauf wird aber mit Blick auf die Bedürfnisse der Musiknutzer und der Musikurheber verzichtet: Die Rechteinhaber möchten, dass ihre Musik möglichst viel gehört wird – sofern sie vom Anbieter entsprechend lizenziert ist.

Sie würden mit dem Löschen also noch weiter gehen wenn es nicht gegen die Interessen der Musiker und ihrer Fans verstöße? Ich dachte die GEMA sei eine Dienstleistungseinrichtung für diese Gruppe. Die Fans und die Musiker. Meiner Meinung nach steht hinter dem Abbruch der Verhandlungen nichts weiter als Profitsucht. Was erhoffen sich die Verantwortlichen von diesem Schritt? Ganz klar, die Menschen die zuvor ihre Musik auf YouTube gehört haben, sollen die Musik im Laden oder Digital kaufen. Denkfehler!

Meine Thesen:

  1. YouTube wird vor allem zum entdecken neuer Musik verwendet und hat damit einen positiven Effekt der über das rein monetäre verwerten dieses Abspielens hinausgeht.
  2. Jugendliche, die ihre Musik vor allem über YouTube konsumieren, haben kein Geld sich alternativ all diese Musik zu kaufen. Weil man aber nicht auf diese Vielfalt verzichten will, wird die Musik illegal bezogen. Das kann als Katalysator für stärkere Kriminalisierung von Jugendlichen wirken.
  3. Die GEMA spricht gerne von Millionen an Werbeeinnahmen die YouTube durch die Nutzung der Uhrheberrechtsgeschützten Inhalte generiert. Das mag zwar stimmen, die Kosten für den Betrieb von YouTube sind allerdings so immens, dass die Plattform nicht selbsttragend ist. Sie macht Verlust. Allein 2009 soll Google rund 85 Millionen Dollar Verlust gemacht haben. Das ist zwar kein Argument dafür, das YouTube machen darf was es will, es erklärt aber warum YouTube die Forderung der GEMA nicht erfüllen kann. Wenn die von YouTube genannte Zahl von ca. 12 cent pro gespieltem Video stimmt, wäre eine Zustimmung seitens YouTube Selbstmord.

Ich halte YouTube im Musikmarkt für so wichtig, dass sich die GEMA diesen Schritt nicht leisten kann. Vor allem im Interesse ihrer Schützlinge. Vor einigen Jahren mussten Künstler auf MySpace sein um zu existieren. Heute ist das YouTube. Ohne die Möglichkeit “reinzuhören” kaufe zumindest ich keine Musik mehr. Warum auch?

Die GEMA sollte im Interesse der Musiker über ihren Schatten springen und auf YouTube zugehen. Jedesmal wenn ich ein Video auf YouTube abspielen will und die “nicht verfügbar Meldung” erscheint stirbt die GEMA ein wenig mehr.

Bis dann, die Verlage haben sicher noch einen absteigenden Ast für euch übrig.

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Die Musikindustrie gräbt tiefer

Mal überlegen. Welche Gründe gibt es noch dafür eine physisches Medium wie eine CD zu kaufen? Mal die von euch aussen vor gelassen, die aus Nostalgiegründen lieber zur CD greifen? Mir fallen spontan zwei Gründe ein.

  1. Die Extras wie Booklet oder ähnliches
  2. Physische Medien können nicht ohne weiteres kopiert werden und haben somit einen wiederverkaufswert

Letzteres ist für mich persönlich der einzige Grund; ich kaufe zwar dennoch keine CDs aber der Punkt ärgert mich daran am meisten.

Das die Musikindustrie bzw. die zu Kreuze kriechenden Anweiltskanzeleien anfangen gebraucht-CD Verkäufe zu ‘verfolgen’ und die Verkäufer abzumahnen, ist ein weiterer Beweis für ihre Unfähigkeit.

Quelle: Telepolis

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