Archiv für ‘Internet und Technik’ Kategorie

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3D Live-Autowerbung

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Das ist mal verdammt cool. Ich mag zwar keine Autos aber das rockt. Vielleicht liegt es auch an der Musik. Im Prinzip stellen sie ein Auto auf ‘ne Bühne und lassen die Umgebung durch Projektoren zum Leben erwecken. Das sieht dann aus, als würde das Auto fahren und leuchten. Schönes Ding!

Quelle: 3D Projection Mapping | Arno Vrijman ifolio.

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Erste Konzepte für Windows 8 veröffentlicht

, , Design, Internet und Technik

Schneller als von mir gedacht, bekommen wir die ersten Informationen zu Windows 8. Detaillierte Betrachtungen gibt es hier und hier. Beim ersten drüberlesen habe ich ein wenig Angst bekommen und zwar weil Windows anscheinend von Apple lernen will. Hmm… BITTE NICHT!

Wenn ich ein Klicki-Bunti-Betriebssystem will, dass nichts so tut wie ich es will (sorry, aber ich mag die OSX UI einfach nicht) dann kauf ich mir ‘nen Mac. Also bitte Microsoft, ich weiß ihr findet euch nicht cool genug, aber es scheint doch zu funktionieren. :)

Zu allem Überfluss dann noch dieser Prototyp

Puh, wenn man keine guten Produktdesigner hat, lässt man es andere machen. Wie hässlich ist das bitte? Der Neigungswinkel sieht sehr schmerzhaft aus. Das Teil sieht aus wie ein weiblicher Frauenoberkörper mit zu großem Kopf und abgeschnittenen Brüsten. Macht das weg! :(

Disclaimer: Ja, ich übertreibe. Ja, ich muss den Prototypen nicht kaufen und nein, ich schäme mich nicht! :)

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Creepiest Mouse EVER!

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Was zur Hölle ist das? Zwei ungepflegte, große Daumen mit Tattoo und Haare auf einem geöffnetem Mund? Wirklich? Das ganze ist ein Beispiel aus der Liste 17 Geeky Computer Mice von walyou.com. Das ist nicht “geeky” das ist bäh!

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Der GEMA Denkfehler

, Internet und Technik, Medien, Musik

Die Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube sind gescheitert. Wer daran nun wirklich Schuld ist und wie viel die GEMA verlangt hat, ist noch unbekannt (hat jemand Informationen?). Es ist auch nicht wichtig, warum die Verhandlungen gescheitert sind. Das Ergebnis der Verhandlungen gleicht einer Bankrotterklärung von Seiten der GEMA . Sie teilt in ihrer Pressemitteilung mit:

Der internationale Verbund der Musikautorengesellschaften könnte sämtliche Werke seines Repertoires von YouTube entfernen lassen, wenn er dies wollte. Darauf wird aber mit Blick auf die Bedürfnisse der Musiknutzer und der Musikurheber verzichtet: Die Rechteinhaber möchten, dass ihre Musik möglichst viel gehört wird – sofern sie vom Anbieter entsprechend lizenziert ist.

Sie würden mit dem Löschen also noch weiter gehen wenn es nicht gegen die Interessen der Musiker und ihrer Fans verstöße? Ich dachte die GEMA sei eine Dienstleistungseinrichtung für diese Gruppe. Die Fans und die Musiker. Meiner Meinung nach steht hinter dem Abbruch der Verhandlungen nichts weiter als Profitsucht. Was erhoffen sich die Verantwortlichen von diesem Schritt? Ganz klar, die Menschen die zuvor ihre Musik auf YouTube gehört haben, sollen die Musik im Laden oder Digital kaufen. Denkfehler!

Meine Thesen:

  1. YouTube wird vor allem zum entdecken neuer Musik verwendet und hat damit einen positiven Effekt der über das rein monetäre verwerten dieses Abspielens hinausgeht.
  2. Jugendliche, die ihre Musik vor allem über YouTube konsumieren, haben kein Geld sich alternativ all diese Musik zu kaufen. Weil man aber nicht auf diese Vielfalt verzichten will, wird die Musik illegal bezogen. Das kann als Katalysator für stärkere Kriminalisierung von Jugendlichen wirken.
  3. Die GEMA spricht gerne von Millionen an Werbeeinnahmen die YouTube durch die Nutzung der Uhrheberrechtsgeschützten Inhalte generiert. Das mag zwar stimmen, die Kosten für den Betrieb von YouTube sind allerdings so immens, dass die Plattform nicht selbsttragend ist. Sie macht Verlust. Allein 2009 soll Google rund 85 Millionen Dollar Verlust gemacht haben. Das ist zwar kein Argument dafür, das YouTube machen darf was es will, es erklärt aber warum YouTube die Forderung der GEMA nicht erfüllen kann. Wenn die von YouTube genannte Zahl von ca. 12 cent pro gespieltem Video stimmt, wäre eine Zustimmung seitens YouTube Selbstmord.

Ich halte YouTube im Musikmarkt für so wichtig, dass sich die GEMA diesen Schritt nicht leisten kann. Vor allem im Interesse ihrer Schützlinge. Vor einigen Jahren mussten Künstler auf MySpace sein um zu existieren. Heute ist das YouTube. Ohne die Möglichkeit “reinzuhören” kaufe zumindest ich keine Musik mehr. Warum auch?

Die GEMA sollte im Interesse der Musiker über ihren Schatten springen und auf YouTube zugehen. Jedesmal wenn ich ein Video auf YouTube abspielen will und die “nicht verfügbar Meldung” erscheint stirbt die GEMA ein wenig mehr.

Bis dann, die Verlage haben sicher noch einen absteigenden Ast für euch übrig.

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StreetView und die Privatisierung des öffentlichen Raums

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Die vielen Skandalmeldungen der letzten Tage bezügliche Google StreetView und den WLAN Daten sind intensiver als ich es gedacht hatte. Im Grunde dachte ich, wird da etwas zum Skandal aufgebauscht was eigentlich gar keiner ist. Nach reiflicher Überlegung sehe ich das noch immer so.

Ich hatte auf Twitter gefragt was an StreetView jetzt eigentlich so schlimm ist und ob ich das Problem vielleicht nicht verstanden habe.

@KonstantinNotz hat mir daraufhin folgendes geantwortet:

Google StreetView privatisiert also den öffentlichen Raum? Das klingt so als würde Google uns, also der Gesellschaft, diesen öffentlichen Raum wegnehmen. Das tun sie aber nicht. Ich habe noch immer alle Rechte die ich auch vorher hatte. Google hat keine Exklusivrechte auf Fotos von Häuserfronten.  Das einzige was Google hier macht, ist mein Leben zu vereinfachen indem sie mir MEINEN öffentlichen Raum einfacher verfügbar machen. Das sie damit Geld verdienen ist klar. Aber das ist auch nicht schlimm. Privatisierung ist dafür noch dazu der völlig falsche Begriff. Privatisierung ist eine “Überführung öffentlichen Eigentums in private Hände.” (Wikipedia) Bei Google StreetView ändern sich jedoch die Besitzverhältnisse des öffentlichen Raums nicht und damit handelt es sich auch keinesfalls um eine Privatisierung dieses Raums.

Wenn der Staat nun die Rechte von Google einschränkt, etwa über Einschränkung der Panoramafreiheit, werden WIR eingeschränkt. Erst dann kommt es zu der Konstellation, dass der öffentliche Raum eben nicht mehr der Gesellschaft gehört, sondern denen die im Haus nebenan wohnen.

Soviel erstmal zu StreetView selbst. Der eigentliche Skandal, bzw. das MöchtegernSkandal rankt sich um das mitschneiden der öffentlichen WLAN Daten. Dabei muss ich persönlich erstmal sagen, dass ich es erstaunlich finde wie offen Google mit diesem Problem umgegangen ist. Wir haben also ein paar 100 Gigabyte Datenmüll den Google, angeblich ausversehen, während ihrer Kartographiearbeit aufgeschnappt hat. Das dieses Versehen auch wirklich ein Versehen gewesen sein kann und die Daten technisch unproblematisch sind, erklärt Kristian Köhntopp in seinem Blog (er hat auch einen Flattr-Button – nur so als Hinweis).

In Deutschland sprechen wir alle wieder vom bösen Google und seinen Verfehlungen. Schon fast Gebetsmühlenartig wird versucht und weiszumachen, dass man Google keinesfalls vertrauen darf. Und damit haben sie Recht! Es ist aber heuchlerisch im selben Zusammenhang ständig Vertrauen zu erwarten wenn es um staatliche Daten-Sammelwut geht. Während Google mit den Problemen relativ offen umgeht, versucht unser Staat sovie wie möglich hinter verschlossenen Türen zu machen. Zudem sind die Daten die Google erhebt vergleichsweise lächerlich mit denen die durch die Vorratsdatenspeicherung anfallen.

Wir haben beim Thema Datenschutz einfach weitaus größere Probleme als Google StreetView und das sollte sich auch in der Medienlandschaft widerspiegeln.

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