Archiv für ‘Internet und Technik’ Kategorie

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SmartPad

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Alles faktisch wissenswerte findet ihr hier und hier. Ich frage mich grade ernsthaft wer dieses Gerät wohl haben will. Denn, mit 7 Zoll und “nur” 800*480 Auflösung ist mir das Ding einfach zu klein. Wenn schon Tablet dann bitte so groß, dass ich angenehm Filme darauf gucken kann und bitte mindestens eine 1024*768 Auflösung fürs Web. Mit diesem Tablet werde ich das gleiche Problem im Browser haben wie mit kleineren Smartphones; man muss ständig zoomen.

Nächster, äußerst kritischer Punkt: Android 1.6? Warum das denn? Es gibt mittlerweile Android 2.2, dass vor allem in der Darstellung von Javascript deutlich stärker ist als die Vorversionen. Schnelles Websiterendering ist verdammt wichtig wenn ich keinen Android Market habe, der mir das Web ein bisschen zugänglicher macht. Es gibt keinen Market? Doch:

Das 1&1 SmartPad lässt sich schnell und einfach mit zahlreichen Anwendungen aus dem vorinstallierten 1&1 Store erweitern. Täglich wird dort eine neue App vorgestellt, getestet und bewertet.

Das ist so bescheuert, ich werde es nicht kommentieren.

Achja, noch ein Punkt. Das Teil ist hässlich.

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3D Live-Autowerbung

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Das ist mal verdammt cool. Ich mag zwar keine Autos aber das rockt. Vielleicht liegt es auch an der Musik. Im Prinzip stellen sie ein Auto auf ‘ne Bühne und lassen die Umgebung durch Projektoren zum Leben erwecken. Das sieht dann aus, als würde das Auto fahren und leuchten. Schönes Ding!

http://www.vimeo.com/6194331

Quelle: 3D Projection Mapping | Arno Vrijman ifolio.

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Erste Konzepte für Windows 8 veröffentlicht

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Schneller als von mir gedacht, bekommen wir die ersten Informationen zu Windows 8. Detaillierte Betrachtungen gibt es hier und hier. Beim ersten drüberlesen habe ich ein wenig Angst bekommen und zwar weil Windows anscheinend von Apple lernen will. Hmm… BITTE NICHT!

Wenn ich ein Klicki-Bunti-Betriebssystem will, dass nichts so tut wie ich es will (sorry, aber ich mag die OSX UI einfach nicht) dann kauf ich mir ‘nen Mac. Also bitte Microsoft, ich weiß ihr findet euch nicht cool genug, aber es scheint doch zu funktionieren. :)

Zu allem Überfluss dann noch dieser Prototyp

Puh, wenn man keine guten Produktdesigner hat, lässt man es andere machen. Wie hässlich ist das bitte? Der Neigungswinkel sieht sehr schmerzhaft aus. Das Teil sieht aus wie ein weiblicher Frauenoberkörper mit zu großem Kopf und abgeschnittenen Brüsten. Macht das weg! :(

Disclaimer: Ja, ich übertreibe. Ja, ich muss den Prototypen nicht kaufen und nein, ich schäme mich nicht! :)

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Creepiest Mouse EVER!

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Was zur Hölle ist das? Zwei ungepflegte, große Daumen mit Tattoo und Haare auf einem geöffnetem Mund? Wirklich? Das ganze ist ein Beispiel aus der Liste 17 Geeky Computer Mice von walyou.com. Das ist nicht “geeky” das ist bäh!

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Der GEMA Denkfehler

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Die Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube sind gescheitert. Wer daran nun wirklich Schuld ist und wie viel die GEMA verlangt hat, ist noch unbekannt (hat jemand Informationen?). Es ist auch nicht wichtig, warum die Verhandlungen gescheitert sind. Das Ergebnis der Verhandlungen gleicht einer Bankrotterklärung von Seiten der GEMA . Sie teilt in ihrer Pressemitteilung mit:

Der internationale Verbund der Musikautorengesellschaften könnte sämtliche Werke seines Repertoires von YouTube entfernen lassen, wenn er dies wollte. Darauf wird aber mit Blick auf die Bedürfnisse der Musiknutzer und der Musikurheber verzichtet: Die Rechteinhaber möchten, dass ihre Musik möglichst viel gehört wird – sofern sie vom Anbieter entsprechend lizenziert ist.

Sie würden mit dem Löschen also noch weiter gehen wenn es nicht gegen die Interessen der Musiker und ihrer Fans verstöße? Ich dachte die GEMA sei eine Dienstleistungseinrichtung für diese Gruppe. Die Fans und die Musiker. Meiner Meinung nach steht hinter dem Abbruch der Verhandlungen nichts weiter als Profitsucht. Was erhoffen sich die Verantwortlichen von diesem Schritt? Ganz klar, die Menschen die zuvor ihre Musik auf YouTube gehört haben, sollen die Musik im Laden oder Digital kaufen. Denkfehler!

Meine Thesen:

  1. YouTube wird vor allem zum entdecken neuer Musik verwendet und hat damit einen positiven Effekt der über das rein monetäre verwerten dieses Abspielens hinausgeht.
  2. Jugendliche, die ihre Musik vor allem über YouTube konsumieren, haben kein Geld sich alternativ all diese Musik zu kaufen. Weil man aber nicht auf diese Vielfalt verzichten will, wird die Musik illegal bezogen. Das kann als Katalysator für stärkere Kriminalisierung von Jugendlichen wirken.
  3. Die GEMA spricht gerne von Millionen an Werbeeinnahmen die YouTube durch die Nutzung der Uhrheberrechtsgeschützten Inhalte generiert. Das mag zwar stimmen, die Kosten für den Betrieb von YouTube sind allerdings so immens, dass die Plattform nicht selbsttragend ist. Sie macht Verlust. Allein 2009 soll Google rund 85 Millionen Dollar Verlust gemacht haben. Das ist zwar kein Argument dafür, das YouTube machen darf was es will, es erklärt aber warum YouTube die Forderung der GEMA nicht erfüllen kann. Wenn die von YouTube genannte Zahl von ca. 12 cent pro gespieltem Video stimmt, wäre eine Zustimmung seitens YouTube Selbstmord.

Ich halte YouTube im Musikmarkt für so wichtig, dass sich die GEMA diesen Schritt nicht leisten kann. Vor allem im Interesse ihrer Schützlinge. Vor einigen Jahren mussten Künstler auf MySpace sein um zu existieren. Heute ist das YouTube. Ohne die Möglichkeit “reinzuhören” kaufe zumindest ich keine Musik mehr. Warum auch?

Die GEMA sollte im Interesse der Musiker über ihren Schatten springen und auf YouTube zugehen. Jedesmal wenn ich ein Video auf YouTube abspielen will und die “nicht verfügbar Meldung” erscheint stirbt die GEMA ein wenig mehr.

Bis dann, die Verlage haben sicher noch einen absteigenden Ast für euch übrig.