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Das Socken Problem

Löcher, Singledasein, Kidnapping- um nur einige Probleme aufzuzählen die der Erfinder der Socke, des Strumpfs, des grauenhaften Stück Stoffs um unsere Füße in unser Leben gebracht hat. Socken erhitzen die Füße, machen sie unerträglich heiß. Heiße Füße sind ätzend!

“Auf die Socken machen” – wie ich dieses Sprichwort hasse.

Man muss sich ein Herz nehmen, sich eine Welt ohne Strümpfe, Füßlinge und Socken vorzustellen – einfach die Gedanken treiben lassen.

Denkt an Schuhe die das tragen von Socken unnötig machen. Besser belüftete Schuhe. Keine stinkenden Füße. Wenn die Menschheit die Socke nicht erfunden hätte, hätten wir bessere Schuhe.

Leider – mag ich auch keine Schuhe. Nur leider ist die Welt nicht ungefährlich genug für unsere Füße. Schuhe gehen also gerade noch.

Nennt mir Schuhe die ohne Socken gehen und keine Sandalen oder Flipflop ( da steckt flop drin – says it all ) sind.

Ich trage grundsätzlich keine gleichen Socken (ich habe Zeugen :P) um die Macht der Socken zu verringern. Ich beuge mich nicht ihrer Knechschaft, ich trage weiße Tennissocken nur zu orangenen Wollstrümpfen.

Ohh, nein kommt mir nicht so… ihr wollt mir erzählen, dass ich Socken hasse weil ich sie nicht richtig benutze? Pff geh sterben!

Socken sucken.

Kill the socks.

Spread the word!

Burn socks BURN!

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Und ein Apell an all die Schuhdesigner dieser Welt. Macht mal was richtig und erlöst uns von dem Sockenproblem. Bitte. Das ist ‘ne Marktlücke – macht was draus.

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Shakespeare oder Dan Brown?

Auf lillyberry.de wurde zur Blogparade aufgerufen! Na warum nicht? Geht ja um eines meiner Hobbies, lesen. Ja doch das stimmt. ;)

Erst mal was zu meinen Lesegewohnheiten. Ich lese gern und viel aber meistens eher stoßweise. Das heisst ich habe Monate in denen ich unglaublich viel lese und ein Buch nach dem anderen in mich hineinsauge. Dann gibt es Monate wie diesen, in denen ich kaum zum lesen komme ( EM :P ).

Meistens lese ich Romane – gerne sehr skurille Sachen aber auch Krimis.

Meine derzeitigen Lieblingsautoren und Bücher.

  • Stan Nadolny – Die entdeckung der Langsamkeit
  • Tom Robbins – Völker dieser Welt relaxed
  • Umberto Eco – Die Insel des vorherigen Tages
  • Haruki Murakami – Kafka am Strand
  • Terry Pratchett – die Nomen und Scheibenwelt Romane
  • u.v.m

Zurzeit lese ich: Sissy, Schicksalsjahre einer Tramperin von Tom Robbins.

Jetzt zu den Fragen der Parade. :)

Roman oder Fernsehserie?
ausgeglichen

Herkömmliche Bücher, Ebooks oder Hörbücher

herkömmliche Bücher

Hardcover oder Taschenbuch

Taschenbuch

Bestseller oder Klassiker?

kann ich so nicht beantworten :)

Was gibt’s noch zu sagen? Joa, ich hoffe es finden sich noch mehr die mitmachen! :) Geht also schön auf diese Seite und trackbacked was das Zeug hält! :)

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Sissy Schicksalsjahre einer Tramperin

Ich bin ein großer Fan von Tom Robins. Nein, nicht Tim Robbins. Also nicht der Schauspieler, sondern der amerikanische Roman-Autor Robbins. Gelesen hatte ich bisher Völker dieser Welt relaxed, was bisher mein Lieblingsbuch von ihm geblieben ist und auch in  meiner persönlichen Ranglisten in den Top 3 rangiert, Villa Incognito (Notgeile Dachse retten die Welt!) und Halbschlaf im Froschpyjama (Alien Einläufe retten vor der Invasion der Frösche, oder?). Alles eher Spätwerke von Robbins. Dann hab ich mir vor einigen Tagen für 1€ auf Ebay das im Titel genannte Buch ersteigert. Wurde 1976 veröffentlicht und ist damit eines der ersten von Robbins, wenn ich richtig informiert bin. Kurz Wikipedia. *Jeopardy Musik* Ja, es war sein zweites Werk. :) Im Originaltitel heisst es “Even Cowgirls get the Blues“. Naja, worauf will ich eigentlich hinaus. Ok, ich habe erst 50 Seiten dieses Buches gelesen und es ist sehr sehr schräg. Mal eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse.

Sissy ist ein fast normales Mädel, mit einer ganz und gar nicht normalen Besonderheit. Ihre Daumen haben Übergröße. Nein, nicht einfach nur groß sondern erschreckend groß. Was liegt also näher, als eine Karriere als Tramperin zu starten, welche sich auch nicht von perversen alleinstehenden, fummelnden Männern und Frauen abschrecken lässt.

Soviel dazu. :D Hach, ich liebe Robbins. ;D

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Noch einmal eine weiße Leinwand

Heute beim Fussballgucken, habe ich eine Werbung von Ford gesehen, ansicht eher belanglos. Dennoch bin ich auf einem Satz hängengeblieben. Nämlich: Was wäre wenn wir alles noch mal neu machen könnten? D.h. wenn die Welt und ihre Dinge darauf warten würden neu definiert, neu designed zu werden.

Irgendwie lässt mich die Frage nich los, da mir einerseits wenige einfallen, die nicht einfach praktisch sind wie sie sind – und das auch wenn sie unbequem und nicht leicht zu akzeptieren sind.

Ich spinne das einfach mal weiter. Muss eine Münze rund sein? Oder wäre sie, wenn wir mit den heutigen Design und Fabrikationsmöglichkeiten daran gehen würden, vielleicht quadratisch, oval, achteckig, sechseckig oder wie auch immer. Wäre es nicht praktisch ein Geldstück auch anhand der Form und nicht nur anhand der Größe und des aussehens auseinanderzuhalten? Im Grunde doch schon, oder?

Wenn ich so schreibe fallen mir viele Kleinigkeiten ein, die ich sofort umdesignen würde wenn ich es könnte. USB Kabel steckt man immer falschrum in den Slot, warum sollte der nicht in beide Richtungen passen? Das Format einer Zeitung ist mir persönlich ein Graus. Eine unbequemere Art zu lesen gibt es kaum.

Warum kann die Welt nicht bunter sein? Stellt euch eine Stadt ohne Plattenbausiedlungen vor – und wenn nicht soweit, dann wenigstens mit bunten Plattenbausiedlunge, ab und an mal runde statt eckige Fenster.

Man kann auch noch weiter denken, und nicht bei Dingen halt machen sondern auch gesellschaftliche Strukturen in Frage stellen. Hat es in unserer heutigen Gesellschaft noch einen Sinn ( für einen Großteil der normal arbeitenden Bevölkerung ) schon vor 7 aufzustehen? Muss das so sein? Stress ist eines der größten Probleme unserer Gesellschaft, mich persönlich stresst es vor 7 aufzustehen. Der Durschnitss-Deutsche steht um 6:23 auf – da ist es noch dunkel und für den Körper gibt es noch keinerlei Signale aufzustehen. Bin ich asozial weil ich um 3 Uhr nachts hier einen Beitrag schreibe? Oder bin ich einfach nur anders?

Verhalten wir uns wie die Evolution und machen immer das, was für uns am besten ist, oder verschlafen wir allzu oft Übergänge in neue, andere Zeiten und bleiben an alten Strukturen kleben?

Bin ich falsch weil ich mich nicht in ein Korsett zwängen will, dass mich zwingt von 8 bis 5 zu arbeiten? Muss ich damit einfach leben und mich einfach dran gewöhnen, wie es jeder tut wenn er es zu ‘etwas’ bringen will? Will ich es überhaupt zu ‘etwas’ bringen, oder kann ich mein Selbstvertrauen auch aus anderen Quellen schöpfen die nicht gesellschaftlich anerkannt sind? Und was bedeutet überhaupt es zu ‘etwas’ zu bringen? Auto, Haus, Frau und Kind oder Zelt, WLAN und Spass? ( :) der musste sein ).

Mich interessiert einfach, was ist so weil es so sein muss und was ist so weil es einmal so erdacht wurde und sich niemand traut, oder nicht die Macht hat es zu ändern?

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