Posts Categorized: Gedanken

FFN vs. Ypsilanti = grausam…

Wie kann das sein? Mir jetzt ziemlich egal welchen Politiker es da trifft, aber das geht einfach nicht… kann nicht angehen.

Um was geht’s? Darum!

Das der Anruf gemacht wird – Ok wenn auch irgendwie Bildzeitungs/RTL2/NeunLive Niveau. Das es aber dann auch noch auf YouTube sickert ist unfassbar. Die Leute die da arbeiten und es rausgeben müssen raus, wenn nicht gleich das ganze Format des “Gaganrufs” gestrichen werden muss. Wenn es keinen sicheren Weg gibt, die nicht erlaubten Beiträge direkt zu löschen ohne das sie an irgendjemanden gehen ausser die Verantwortlichen selbst, dann darf es das Format nicht geben. Wenn es dann trotzdem rauskommt ist wenigstens klar wer zu belangen ist.

Und ja, ich habe mich über den Blood & Honor Hack gefreut und ja ich weiss dass das im Prinzip ähnlich ist.

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11. September vorbei – Panikmache nicht

So schlimm wie es auch war 2001 im Herz der Amerikanischen Wirtschaft, so sehr ich die Menschen die das getan haben verachte, was es bewirkt hat ist schlimmer. Ich will jetzt keine Verschwörungstheorien aufwärmen und deswegen gehe ich davon aus, dass der Angriff wirklich von Al Quaida kam und das wirklich niemand in den US Eliten darüber Bescheid wusste.

Wie auch immer es wirklich war, was die Politiker aller westlichen Länder daraus gemacht haben ist meisterhaft. Die Angst vor dem Terror ist ein Freifahrtsschein für die abstrusesten, orwellschstenen Auswüchse in der Sicherheitspolitik. Klar, ich erzähle hier nichts neues, aber ich denke jeder der es sagt und sich ausspricht macht’s richtig.

Schäuble und Co. können doch nicht ernsthaft alles mit der Angst vor dem Terrorismus begründen. Warum springt da niemand auf? Warum gibt es keine Massen auf den Straßen die (friedlich!) dagegen Demonstrieren. Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner… wenn es nicht so traurig und real wäre, könnte man darüber lachen. Vielleicht bin ich nicht informiert genug, vielleicht bin ich nicht ängstlich genug aber ich kann den Terrorismus als Grund für eine europa- bzw. weltweite Ausspähung und Speicherung von privaten Daten nicht akzeptieren.

Es ist nicht so, dass ich meine Daten nicht selber durch die Gegend schleudere, hier auf dem Blog, Google etc. – aber ich will das verdammt nochmal selbst entscheiden. Ich will nicht das meine Regierung irgendwann weiß wo ich bin, was ich eingekauft habe und mit wem ich befreundet bin.

Als damals herauskam das die Dokumente die zur Invasion des Iraks führten gefälscht waren, dachte ich: Bush ist weg vom Fenster. Es war für mich in diesem Moment klar, dass diese Regierung keine Zukunft hat und das es einen Erdrutsch in der politischen Welt geben wird, das die Gesellschaft aufschreien wird. Aber was ist passiert? Nichts, absolut nichts!

Auf Spiegel ist ein umfangreicher Artikel erschienen, welcher sich mit der Frage beschäftigt wie gefährlich Al Quaida wirklich ist. Spiegel hat zu dem Thema mehrere Experten befragt. Ich empfehle jedem den Artikel selbst zu lesen, hier aber der Satz der dem entspricht was ich denke:

Während die Bedrohung, die von al-Qaida ausgeht, durchaus real ist, ist die wahre Gefahr, die vom Terrorismus ausgeht, meiner Meinung nach jedoch eine andere – und zwar die Art und Weise, wie der Terror unsere Gesellschaften beeinflusst: Polarisierung, Fremdenfeindlichkeit und Angst vor Migranten sind schlimme Folgeerscheinungen des Terrorismus – und als Bedrohung größer als der Terror selbst. [Zitat Magnus Ranstorp]

Die Angst wird benutzt und missbraucht. Teilweise gewollt, da bin ich sicher und teilweise durch die Eigendynamik die Angst vor weiteren Anschlägen erzeugt. Der Rassismus in Deutschland und überall auf der Welt nimmt wieder zu und das muss bekämpft werden.

Aber der Punkt ist doch, dass egal wie grausam die Anschläge sind und wie furchtbar deren Folgen sind, die Staaten als ganzes müssen nicht vor dem Terrorismus geschützt werden. Dafür ist er zu schwach, er ist nicht in der Lage die Grundfesten der Demokratie zu erschüttern. Dies passiert aber wenn die Menschen die in ihr Leben immer dumm gehalten werden. Demokratie funktioniert nicht ohne Anteilnahme. Der richtige Weg wäre die Menschen diesbezüglich besser zu informieren und zu bilden. Wenn die Informationsdichte höher wird und ich wirklich wissen kann was los ist, kann ich mir eine bessere, fundiertere Meinung bilden.

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Braucht die Blogosphäre das Gästebuch 2.0?

Mein Blog ist ein gutes Beispiel für hohe Anonymität im Internet. Ich kann die Statistiken sehen, weiß in etwa wieviele Menschen sich auf diesen Seiten bewegen, oder auch nur wegklicken. Aber es gibt Menschen da draußen, die lesen was ich so von mir geben. Schon allein das ist toll. Ich kann mich mit einfachen Mitteln einer kleinen Öffentlichkeit mitteilen.

Allerdings geht damit auch ein Problem einher, welches meiner Meinung nach das Wachstum gerade der deutschen Blogosphäre bremst. Blogs sind für Blogger. Und somit zu einem Großteil für Menschen die sowieso schon in der Szene drin sind. Für Aussenstehende ergibt sich oft nur ein geringer Mehrwert aus Blogs; und wenn es ihn gibt sind sich die meisten nicht sicher ob er ‘real’ oder vertrauenwürdig ist. Denn eigentlich schreibt da ja irgendjemand unzensiert was ihm gerade einfällt. Wie kann man sicher sein, dass er keinen Blödsinn schreibt und mich, den Leser hinters Licht führt? Für mich ist das eines der Gründe warum Blogs in Deutschland immernoch ein Schattendasein führen.

Aber wie könnte man dieses Problem lösen, oder zumindest einen Teil zu einer Lösung beitragen? Obwohl die Anonymität im Internet wichtig und richtig ist muss sie auf Blogs wohldosiert sein. Ein Blog dessen Autor nicht menschlich daherkommt und zu abstrakt ist, dem traut niemand. Ein Blog auf dem man alleine ist, ergo es keine Kommentare, keine Form des Austauschs vorhanden ist, interessiert nicht.

Gestern ging mir das einmal wieder durch den Kopf und ich habe überlegt ob es nicht sinnvoll wäre eine Plattform auf dem Blog zu haben auf dem sich jeder Benutzer Beitragsunabhängig zu erkennen geben kann. Das hat nicht nur Vorteile für den Blogger, der dadurch eine höhere Vernetztheit und eine Steigerung des eigenen Blogwertes durch geringere Anonymität gewinnt, sondern auch für den Schreiber, der dadurch  seinen eigenen Blog bekannter machen kann (nofollow free natürlich!).

Das ist allerdings wieder etwas von Bloggern für Blogger aber ich glaube, wenn es eine größere Sammlung dieser Einträge gibt, ist es auch für nicht Blogger interessant wer diesen Blog auf dem er gerade selbst surft auch noch liest. Das ist auch ein Qualitätsmerkmal. Es gibt natürlich Dienste wie Technorati und Rivva, die die Popularität eines Blogs anhand der Backlinks zählen, aber das ist man glaub es kaum (:)) ein Dienst für Blogger. Welcher deutsche Internetsurfer der keinen eigenen Blog schreibt ist bei Technorati angemeldet? Sicher nicht viele.

Irgendwann kam mir dann, dass es sowas ja schon längst gibt, das Gästebuch. Als meine Internetzeit irgendwann in den 90ern begann, hatte jede Webseite die etwas auf sich hielt ein Gästebuch. Aber mittlerweile ist es verpönt. In Gästebüchern wird halt zuviel gechatted und gespamed.

Ich glaube aber, dass man hier ansetzen müsste um ein System zu schaffen das Gästebuch wieder populär zu machen.

Wer die Idee gut findet oder mich und meine Idee bescheuert findet, kann sich ja mal zu Wort melden!

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Früh aufstehen bzw. lange wachbleiben…

Habe gleich, um 8 Uhr, ein Treffen mit einem potentiellen Wohnungsvermieter… Wieso zur Hölle ist die Gesellschaft so grausam? Warum muss man so Sachen so früh machen? Wie ich es hasse.

Ich bin natürlich wachgeblieben weil ich es unmöglich geschafft hätte früh ins Bett zu gehen. Und nu? Sowas von müde. Ich hab’ echt Probleme die Augen offenzuhalten und will einfach nur schlafen. Zum Glück muss ich da nicht alleine hin – so kann ich das reden meiner Freundin überlassen… Aber BAH!

Ändert endlich die Gesellschaft nach meinen Wünschen; kann doch nicht so schwer sein…

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Inspiration und Frustration

Jeder, ob Hobbiist oder Profi, welcher in einem kreativen Umfeld arbeitet braucht Inspiration in irgendeiner beliebigen Form. Ob ich Fotograf, Designer, Journalist oder Graffitikünstler bin, ich brauche Quellen der Inspiration um mich weiter zu entwickeln und meine eigene Arbeit in einen bestimmten Kontext zu rücken.

Jeder hat wohl seine eigenen Quellen. Der eine besucht Austellungen ein andere liest und Leute wie ich surfen – vor allem auf allerlei Fotografie Seiten wie deviantArt, Flickr, Fotocommunity, Fotoblog und einer vielzahl von weiteren Seiten. Die Fülle von unterschiedlichen Stilen, Techniken und vor allem Szenen aus der ganzen Welt sind kaum zählbar. Ich bin heute in der Lage mir 24 Stunden täglich und das jeden Tag im Jahr Bilder anzuschauen, die ich noch nie gesehen habe – und wenn ich es nicht will auch nie wieder sehen werde.

Dieses abgrasen von Inspiration bringt mich immer wieder zum Fotografieren. Ich sehe ein Bild und verspüre sofort Lust aus dem Haus zu gehen und zu fotografieren. Was dann kommt ist weniger schön.

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