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11/365 Klaus Alrutz, klausalrutz.wordpress.com

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Klaus Alrutz: Klaus Alrutz, 49 J., m., 2 Kids (26 J. m. und 8 J.m.) aus Hildesheim/Niedersachsen/DE;
Beruf: System- u. Netzwerkadministrator;
Hobbies: Motorrad, Sport (Karate, Fußball,) Musik (alles von Classic bis Hardrock), Computer, Politik,

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Klaus Alrutz: Zu meinen Blog: WordPress.com
Computerhilfe u. Info Blog http://klausalrutz.wordpress.com,
Themen: Rund um die IT und Internetsicherheit sowie allgemeine Infos zu Politik, Musik,
Blogge um kostenlose Informationen zur Verfügung zu stellen.

sebsn.de: Was motiviert dich daran, für viele sicher wertvolle Informationen, kostenlos zur Verfügung zu stellen?

Klaus Alrutz: Es gibt zuviele Abzocker; gerade in den Bereichen Computer, Computersupport und Internetsicherheit. Da bin ich einfach auf die Idee mit meinen Blog gekommen, habe bloggen einfach einmal ausprobiert und stelle Informationen in Form von Verlinkungen oder Artikel zur Verfügung.
Da ich kein Webdesigner bin, sondern EDV- u. Netzwerktechniker kam mir ein Blog bei wordpress.com gerade recht.

Danke für das Interview

Hier kannst du Klaus finden:

klausalrutz.wordpress.com

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10/365 Alexander Langer, alexander-langer.de

365Nächstes Jubiläum – ja, man soll auch kleinere Erfolge feiern – wir sind zweistellig! :) Heute mal wieder ein alter Hase im Bloggeschäft! Vorhand auf für Alexander Langer.

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Alexander Langer: Die Frage erwischt mich kalt! Wenn ich nicht vorm Computer sitze, liege ich zu oft und zu lange bei laufendem Wasser (Ich liebe das Geplätscher) in der Badewanne – Wasser- und Gas-Verschwendung pur! Oder aber ich bin im Studio an den Geräten und am Cross-Trainer, um Dampf abzulassen und was für mein allgemeines Wohlbefinden und speziell meinen Rücken zu tun. Während der Eishockey-Saison verpasse ich hier in Iserlohn kein Heimspiel und auch im Kino bin ich verhältnismäßig häufig anzutreffen, meist in der Spätvorstellung ganz spontan und meist allein. Die Wochenenden nutze ich gerne um Schlaf nachzuholen, der unter der Woche zu oft zu kurz kommt. Zum Lesen komme ich zu wenig, wenn dann sind es Stephen King Bücher (auch gern im Original) und Wissenschaftsmagazine, Bücher über Astrophysik und dergleichen. Wenn ich nichts von alledem tue, dann stehe ich vermutlich in der Küche und schwinge den Kochlöffel.
Selbst sehe ich mich als entspannten humorigen Burschen, den so leicht nichts aus der Ruhe bringt, der seine Freiräume liebt und braucht.

alexlanger1sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Alexander Langer: Ich blogge seit 2004 auf www.alexander-langer.de im Grunde über Gott und die Welt, größtenteils mit Bezug auf meine Hobbys und den Job (Film, Musik, IT, Eishockey). Mein privates Blog ist für mich eine große Spielwiese, auf der ich mich mit dem Bloggen und allem was dazu gehört (SEO, Monetarisierung, Networking, ..) auseinandersetze. Es macht mir Spaß zu beobachten über welche Mittel und Wege man Besucher bekommen kann, welche Themen ziehen und dergleichen. Die Ergebnisse sind teils gut absehbar, teils aber auch sehr überraschend und unvorhersehbar. Man bekommt sicher einen halbwegs guten Überblick darüber wer ich bin, wenn man meine Einträge querliest, ich blogge aber beispielsweise nicht über Herzensangelegenheiten, auch wenn ich zu Beginn mal so Anflüge hatte – da war das Blog tatsächlich ein wenig auch eine Art Tagebuch. Blogito ergu sum, ich blogge also bin ich, das gilt für mich nicht, denn ich halte nichts für so wichtig, dass man nicht auch ohne leben könnte.
Bloggen ist Hobby, entwickelt sich aber mehr und mehr zur Passion. Der nützliche Nebeneffekt auch ein paar Euronen damit machen zu können ist willkommen, aber nicht zwingend der Antrieb, denn in Stundenlohn umgerechnet ist das nicht der Rede wert. Das eigene Blog hilft aber auch Kunden zu beraten und zu betreuen, die Blogs als Marketinginstrument einsetzen. Man sieht, Hobby und Beruf sind bei mir schwerlich trennbar.

sebsn.de: Du bloggst schon länger und bist auch sonst mittendrin im Geschäft. Hast du das Gefühl, dass sich die Kommunikation untereinander geändert hat? Dieselbe Frage hatte ich Nico Lumma gestellt und er konnte definitiv einen Unterschied ausmachen.

Alexander Langer: Kaum zu glauben, dass es bald schon fünf Jahre werden.. Was mich persönlich betrifft hat sich die Kommunikation untereinander ganz sicher geändert und ist in einem stetigen Wandel. Das liegt aber zu allererst daran, dass ich mich geändert habe. Jahrelang habe ich nur sporadisch mal etwas gepostet, aber habe weder groß andere BLogs gelesen (abgesehen von Fachblogs anderer Java-Entwickler) und dort auch kein Marketing betrieben.
Vor genau einem Jahr kam mit einem Post die Wende. Weil er gut gefunden wurde und es kaum Konkurrenz gab und gibt, gab es regelmäßig Kommentare von Leidgenossen und so kam erstmals etwas Leben in meine Bude. Von da an habe ich mich vermehrt auch mit diversen anderen Blogs auseinandergesetzt und so habe ich derzeit eine handvoll Lieblingsblogs in denen ich auch regelmäßig kommentiere.
So wob ich mir Stück für Stück mein eigenes kleines Netz und weite dies nun ganz natürlich immer weiter aus. Hinzu kommt derzeit noch zusätzliche Kontaktpflege via Xing u.ä. Man kommt sich näher, kommt ins Plaudern, tauscht sich aus.
Wenn du mich also fragst ob sich die Kommunikation untereinander geändert hat, dann kann ich das klar mit einem Ja beantworten; ursächlich bin ich aber der Hauptgrund, weil ich offener, neugieriger und kommunikativer wurde. Heute und vor einem Jahr, das ist wie Tag und Nacht und so sehe ich Bloggen auch nicht als etwas an, was man allein durch schlaue Ratgeber lernen kann, man muss es wirklich erfahren.
Nur indem man sich bewusst mit anderen Blogs und Bloggern auseinandersetzt lernt man durch eigene Erfahrung tagtäglich dazu. Dennoch gibt es noch immer viele Dinge, die mir persönlich abgehen und die ich als Communication Overload empfinde, z.B. Twitter.

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Vielen Danke an Alexander für das Interview! Hat wie immer Spaß gemacht! :)

Hier kannst du Alexander finden:

alexander-langer.de

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9/365 Dirk und Britt, kackblog.net

365Heute wird es außergewöhnlich. Ich präsentiere euch: Dirk und Britt! :)

sebsn.de: Wer seid ihr persönlich wenn ihr nicht vor dem Computer sitzt und bloggt oder podcastet?

Dirk und Britt: Persönlich sind wir Britt und Dirk und sitzen fast immer irgendwo vor einem Computer. Das ist sehr kommunikativ und mit Kommunikation haben wir beide auch beruflich in schönen Mainz am Rhein zu tun. Wir sind nicht nur freundschaftlich verbunden, sondern auch beruflich. Aber wir ticken oft gleich und das ergab dann den Kackblog. Das war übrigens Britts Idee. Und falls die Frage aufkommen sollte: Nein, wir sind kein Pärchen, sondern nur dicke Freunde. :D

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sebsn.de: Wo findet man euren Blog und über welches Themengebiet bloggt ihr? Was bedeutet euer Blog für euch und was hat sich durch ihn verändert?

Dirk und Britt: Wir betreiben seit Oktober 2007 den Kackblog, der sich – wie man schon vermuten kann – als Themenblog mit allem rund um das tägliche Geschäft beschäftigt. Aber wir schreiben nix Ekliges oder bedienen einen dieser Fetische. Nein, der Kackblog hat viel Humor, manchmal auch Artikel mit semimedizinischem Wissen und meist kann der Leser noch was dabei lernen, Das wiederum lässt sich super zum Klugscheißen bei Freunden und Verwandten einsetzen. :)

Wir merken immer wieder, dass das frühere Tabuthema Sex heute nicht mehr tabu ist, aber übers Kacken redet keiner. Wenn wir es aber z.B. auf einer langweiligen Party ansprechen, kommt man sehr schnell ins Gespräch und jeder hat etwas lustiges oder interessantes zu berichten. Immerhin drücken wir Jahr für Jahr einige Kilos durch die Brille, d.h. wir alle leisten dabei echte Arbeit. Darüber kann man doch ganz offen und ohne Scham reden, oder?

Wir sind uns einig, dass uns der Kackblog schon verändert hat. Durch die ständigen Recherchen haben wir auch sehr viel dazu gelernt und sehen inzwischen die Welt mit etwas anderen Augen. Denn Exkremente begleiten uns im Alltag immer und überall. Und das Bloggen macht uns irrsinnig viel Spaß. Das ist ein tolles Hobby.

sebsn.de: Euer Thema ist untertrieben gesagt eher üngewöhnlich. Was würdet ihr sagen? Mehr Fans oder mehr Feinde? :)

Dirk und Britt: Mehr Fans natürlich. Vor allem mehr Kommentare. Wir haben zwar auch so unseren Spaß, aber wenn Diskussionen aufkommen oder die Leser über ihre eigenen Erfahrungen berichten, finden wir das wirklich sehr interessant. Jeder hat doch was zu berichten. Traut Euch!
Wir danken Dir für das Kurzinterview!

P.S.: Alles zwischen dreimal täglich und dreimal in der Woche ist normal. Weniger ist Verstopfung und häufiger ist Durchfall und sollte unbedingt dem Hausarzt berichtet werden.

Wieder was gelernt (puh ich bin normal ;)), danke für das Interview! :)

Hier könnt ihr die beiden finden:

kackblog.net

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8/365 Florian Siepert, nachdienstschluss

365Heute wird geschlemmt, mehr darüber erzählt uns Florian Siepert. Viel Spass!

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Florian Siepert: Ich bin ein in Berlin lebender Musikverleger, Marketingtyp und von Zeit zu Zeit als freier Autor tätig. Sascha Lobo schreibt so schön:  Ein paar ausgedachte Berufe habe ich auch noch. In meinem Blog kommt aber vor allen Dingen meine Rolle als Vater und Haushaltsernährer zu tragen.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Florian Siepert: Ich blogge schlicht und einfach über jedes Abendessen, dass ich zu mir nehme. Gute neunzig Prozent davon sind selbst gekocht, deswegen gibt es auch einige grobe Anleitungen zum Nachkochen, aushäusige Speisen werden eher anekdotisch aufbereitet. Dazu kommt ein bißchen Neuköllner Lokalfolklore und andere nahrungsbezogener Quatsch. Das Regime des abendlichen Bloggens hat mich von der Idee befreit, man müsse zum Schreiben in irgendeiner Stimmung sein. Selbstauferlegter Zwang funktioniert aber prächtig. Und natürlich sehen die Abendessen jetzt besser aus und sind etwas aufwändiger, sozusagen bloghübsch.

sebsn.de: Bekommst du viel Feedback und vielleicht auch Rezeptvorschläge? Und hast du schonmal überlegt deine gesammelten Rezepte z.B. in Buchform zu veröffentlichen?

Florian Siepert: Dafür, dass ich das Blog noch nicht einmal einen Monat betreibe, habe ich schon wahnsinnig viel Feedback bekommen, richtig anrührend ist das teilweise: http://pocoos.twoday.net/stories/5418974/
Rezeptvorschläge sind eher nicht dabei, auch wenn mich das natürlich freuen würde: Ich muss ja ab jetzt wesentlich abwechslungsreicher kochen, wenn es nicht dauernd zu Dopplungen kommen soll. Wenn sich aus dem Blog die Chance ergibt, das Ganze mit noch mehr Leuten zu teilen würde ich mich darüber natürlich freuen, aber nach gerade mal drei Wochen lasse ich es momentan erst einmal gemütlich anlaufen.

Vielen Dank für das Interview!

Hier kannst du Florian finden:

nachdienstschluss.tumblr.com

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7/365 Thomas Scherner, blogger-world.de

365Numero 7 ist Thomas Scherner. Ihn hatte ich bereits in einem anderen Post erwähnt, da er eine ähnliche Aktion wie die meine gestartet hat. Viel Spass!

sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt?

Thomas Scherner: Ich bin der Thomas 41 Jahre alt und Wohnhaft in Berlin. Habe meine Neigung zum Computer so vor etwa 10 Jahren entdeckt und bin seit dem Online. Ich habe zwei tolle Kinder 16 und 10 Jahre. Sportlich bin ich ein alles mal probierender nichts immer machender. Durch einen Sprunggelenkbruch aber noch sehr eingeschränkt. Da ich beruflich auch am PC arbeite und mich des Bloggens unterworfen habe.. naja da mach ich halt icht mehr viel dazwischen.

sebsn.de: Wo und über was bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Thomas Scherner: Ich blogge auf der http://blogger-world.de und schreibe das was ich möchte und meine das es informativ genug für andere ist. Der Blog bedeutet mir sehr viel und ich stecke eine Menge Zeit hinein, denn mein Ziel ist es endlich diese Linkgier zu ändern. Jeder Blog der einen Artikel möchte über sich mit Follow Link soll sich melden und wenn die Warteschleife kleiner wird na dann ist er an der Reihe. Der Blog hat mein Leben stark verändert. In der Zeit habe ich sehr viele nette Kontakte und ich möchte mal sagen Freunde gefunden, die ohne mit der Wimper zu zucken geholfen und beraten haben. Es wurden Links gesetzt und Backlinks aufgebaut. Artikel über meine Idee geschrieen und mit Leidenschaft kommetiert. Vielen Dank auch auf diesem Wege an alle.
So das wars erstmal und ich bin gespannt auf die nächste Frage.

sebsn.de: Verändert das Bloggen auch deinen Berufsalltag oder hast du berufsrelevante Kontakte hinzubekommen?

Thomas Scherner: Mein Berufsalltag ist die Analyse und das ständige berechnen und zahlendrehen. Durch meinen starken Drang zum Internet habe ich dort zwischendurch die Möglichkeit auch mal durchs Netz zu gehen und zu schauen. Das Bloggen ist meine Privatsache und wird auf keinen Fall mit meinem Beruf vermischt. Kontakte stehen für mich nur in dem Zusammenhang des Bloggens und nicht des Berufs.

Um in Deutschland alles auf der rechtlich richtigen Seite aufzubauen, habe ich ein Gewerbe angemeldet um die Werbeeinnahmen ordnungsgemäß zu versteuern. Sollten sich Kontakte ergeben oder dadurch Aufträge zwecks Design oder Suchmaschinenoptimierung dadurch entstehen freue ich mich natürlich, doch ist es für mich nicht Sinn und Zweck des ganzen.

Vielen Dank für das Interview! :)

Hier kannst du Thomas finden:

blogger-world.de
twitter.com/rookie_blogger


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