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16/365 Cindy, blogwiese.de

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Cindy: Mein Name ist Steffi Nitzpon (Cindy im Internet), bin 30 Jahre alt und wohne in der sehr schönen Kleinstadt Mering in Bayern. Ursprünglich komme ich aus Mittweida, was in Sachsen liegt. Der Liebe wegen, bin ich vor 5 Jahren hier her gezogen.

Wenn ich mal nicht blogge, bin ich gerne mit meiner Kamera unterwegs und ab und an muss auch mal ein Spielchen an der Wii oder an der XBoX360 sein, so als Ausgleich ;)

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Cindy: Mein Blog findet man unter http://www.blogwiese.de/ auf dem ich über alles blogge was mir so einfällt. Mal private Themen, mal auch Fundstücke im Internet oder auch mal Anleitungen zu verschiedenen Plugins oder Programmen. Dann habe ich noch den Kartenblog (unter http://kartenblog.de/ zu erreichen) auf dem ich meine selber gebastelten Grußkarten zeige. Nur leider habe ich momentan wenig Antrieb zum Basteln, daher wird der Kartenblog eher stiefmütterlich behandelt.

Die Blogwiese ist mein ganzer Stolz. Ich hätte vor 2 Jahren auch nie gedacht heute da zu stehen wo ich jetzt stehe. Ich lerne fast täglich unheimlich nette Leute kennen und es entstehen oftmals sehr interessante Diskussionen. Auch habe ich durch meinen Blog schon viel Hilfe geben können und selber auch Hilfe erfahren dürfen.

Verändert hat sich durch meinen Blog eigentlich nichts, zumindestens nichts offensichtliches. Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass ich noch lange Spass am bloggen haben werde, wie momentan. :)

sebsn.de: Dein Blog ist sehr erfolgreich und war auch einer der ersten auf die ich persönlich gestossen bin. Kannst du dir den Erfolg deines Blogs erklären?

Cindy: Also erfolgreich würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Klar kennen mich einige, aber da gibt es noch weit aus erfolgreichere ;o) Ich denke mal einen guten Schwung gaben mir meine Blogbuttons. Die “Erfindung” diese mal in Rund zu erstellen, hat viele begeistert, womit ich im Traum nie gerechnet habe, weil es ja eigentlich nur bunte Buttons sind  und man diese in eckiger Form an jeder Ecke bekommt ;o) Ich denke das war so der Hauptknackpunkt. Ab da fing es auch an Spass zu machen, also das Bloggen. Ich lernte in der Zeit viele Blogger kennen und fand dann auch so meinen Weg.

Als ich mich mit dem Bloggen intensiver beschäftigt habe und auch dem drumrum wie Themes anpassen, Plugins einbauen usw, habe ich gemerkt, dass es nicht so einfach ist, wenn man von der Materie nicht so die Ahnung hat. Man muss sich für eine gescheite Antwort an zehn Quellen orientieren und am Ende funktioniert es doch wieder nicht. So kam mir der Gedanke mit meinem Wissen anderen Bloggern zu helfen. Gerade wenn man jetzt anfängt zu bloggen, es gibt ja sooo viel zu entdecken und zu erleben, dass einem das manchmal überfordert.
Ich bin vom bloggen so überzeugt und will daher jedem dazu verhelfen auch diese Erfahrung zu machen. :o)

sebsn.de: Lebst du vom bloggen oder gehst du noch einem anderen Beruf nach?

Cindy: Schön wäre es, ehrlich. Dann könnte ich behaupten, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht ;o) Ich bin selbstständig und verdiene mein Geld mit dem Verkauf von Umstandsmode.

sebsn.de: Danke für das Interview! :)

Hier kannst du Cindy finden:

blogwiese.de
Twitter.com/blogwiese
kartenblog.de

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15/365 Caro Ring, tinfang.blogspot.com

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Caro Ring: Rechnet man zusammen, was in meinen Beschäftigungsprofilen steht, dann bin ich Vollzeitstudentin und Teilzeit-Schreiberling bei einer Zeitung. Heißt, ich führe unterm Strich anderthalb Leben. Daneben male ich viel (wer hätte das gedacht), mach ab und an Musik und jongliere. Achso, und fotografiere.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Caro Ring: Mein Blog findet sich hier: http://tinfang.blogspot.com . Es ist noch sehr jung, und entsprechend ist auch mein Verhältnis zu der Materie – noch hat es sich nicht manifestiert in meinem Tagesablauf, doch das sollte es eigentlich mal. Ich blogge (fast) täglich über mein Leben, und das in Comicform. Ich versuche, es durchzuhalten – Leben und Comic. Was sich dadurch für mich verändert hat? Nun, eine ganz unmittelbare Folge ist tatsächlich schon aufgetreten: Wesentlich weniger Schlaf.

sebsn.de: Malst du die Comics auf Papier und scannst sie später oder entstehen sie komplett digital?

avaneu4Caro Ring: Ja, ich besitze ein Grafiktablett – nein, damit mal ich ausnahmsweise nicht meine Comics. Sie entstehen komplett auf Papier. Ich hab in diesem Jahr ein neues Buch angefangen, vorher wars in nem alten Skizzenbuch, das ich mal  von meinen Großeltern geschenkt bekommen hatte. Jetzt ist es ein Schwarzpappe-Buch von Bindewerk. Ich mag das Papier sehr, auch wenn es ein bisschen ausblutet… Im letzten Jahr hab ich noch mit Stiften gemalt, dann meinte aber die Lew zu mir, ich solle gefälligst Federn benutzen – und hat mir prompt einen alten Satz ihrer ausrangierten Federn geschickt. Die benutz ich jetzt, mit Tusche von Winsor&Newton. Naja, so entscheidend ist das alles nicht – aber ich fahre sehr gut mit dieser Kombination.
So geht das also: vorzeichnen, tuschen, radieren, scannen, photoshoppen (Radierfussel etc…), hochladen. Der digitale Anteil ist wirklich gering. Und ich muss sagen, es macht so auch wesentlich mehr Spaß

sebsn.de: Kann man auch andere Arbeiten von dir online finden? Wenn ja, wo?

Caro Ring: Ja! Wie oben erwähnt – ich zeichne auch so noch viel  und fotografiere sehr gern. Das Projekt “Eigene Homepage” wartet seit geschätzten hundert Jahren darauf, aus seinem Dornröschenschlaf erweckt zu werden – so lange kann ich nur auf standardisierte Deviantart-Seiten verweisen: Auf http://tinfang.deviantart.com lade ich gemaltes hoch, unter http://fogdiver.deviantart.com findet man Fotos. Ich fotografiere digital und analog – Canon EOS 30D heißt mein in letzter Zeit am meisten genutztes Instrument. Diese Nacht habe ich geträumt, ich hätte sie am Strand verloren.
Digital zeichnen tu ich mit einem Wacom Graphire 4 XL.
Was die eigene Homepage betrifft: Ich such übrigens noch immer jemanden, der mir helfen möchte, dieses Anliegen zu verwirklichen. Das wär super

sebsn.de: Danke für das Interview! :)

Hier kannst du Caro finden:

tinfang.blogspot.com
fogdiver.deviantart.com
tinfang.deviantart.com

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14/365 Michael Niedermayr, greensmilies.com

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Michael Niedermayr: Eigentlich der gleiche wie vor dem Blog bzw. Computer, an welchen ich als web-affiner Informatik-(Fern)Student studienbedingt sowieso festklebe wie der Kaugummi an der Schuhsohle. Ich bin aber immer mit Freude vor dem PC und genieße die Freiheiten, alles von einem Ort aus machen zu können.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Michael Niedermayr: Der Name und Ort des Blogs ist Programm: GreenSmilies.com

Grüne Smilies, getreu dem Motto: Die Welt der Smilies ist nicht immer nur gelb!

Anfangs sollten nur ein paar Smilies von “Standard-Gelb” auf Grün für ein privates Forum konvertiert werden, aber die Grünen wurden immer mehr. Bei über 200 Smilies kam mir dann in den Sinn, wenn ich schon regelmäßig grüne Smilies mache, warum nicht in einem Blog das ganze veröffentlichen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen? Gesagt getan und so blogge ich seit Mitte 2006 und decke dabei auch ein paar allgemeinere Themen rund um Smilies ab.

sebsn.de: Dann frage ich mal den Smileyexperten… warum sind sie gelb? Und warum sind die grünen noch besser?

Michael Niedermayr: Keine Farbe ist besser als die andere, wichtig ist nur das Smileys einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Warum die aber Gelb sind, das wird wohl für immer ein Geheimnis von Harvey Ball bleiben, welches er mit in sein Grab genommen hat.

Natürlich rocken die grünen Smileys aber alle anderen weg! :D

sebsn.de: Was ist eigentlich älter? Smileys oder die Simpsons? :>

Michael Niedermayr: Der Smiley!

Neben dem Unterschied zwischen Smiley und Emoticon, erzählt euch “Die Geschichte der Smilies“, die Mär eines glücklosen Amerikaners der den Smiley erfand und eines schlauen Franzosen, der die Gunst der Stunde nutze und damit stinkreich wurde.

sebsn.de: Machst du die Smileys eigentlich selbst oder lakierst du die gelben um?

Michael Niedermayr: Beides! Ich pixel eigene Smilies und bestehende von Grund auf neu in grün um. Manche sind einfach zu genial in ihrer Machart, die kann man nicht mehr besser machen bzw. man kann es gar nicht anders machen.

sebsn.de: Ich habe sowohl auf meinem Blog als auch im Messenger das umwandeln von Emoticons in Smileys deaktiviert. Warum sollte ich das aendern?

Michael Niedermayr: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

sebsn.de: Zum Abschluss muss ich natürlich wissen welcher denn dein Lieblingssmiley ist? :)

Michael Niedermayr:

sebsn.de: Danke für das Interview! :)

Hier kannst du Michael finden:

GreenSmilies.com
Twitter.com/GreenSmileys

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13/365 Matthias Penz, penzweb.de

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Matthias Penz: On- oder offline ist bei mir eins. Ich bin im normalen Leben genau der, den ich in meinem Blog darstelle. Beruflich bin ich Produktmanager in einem großen Telekommunikationskonzern aus Schleswig-Holstein. Privat bin ich vor allem Familienmensch.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Matthias Penz: Blogging oder Microblogging? Mein Blog ist zu finden unter www.penzweb.de/blog

Mein Blog ist mein virtuelles Zuhause. Es ist aber auch Ausdruck meiner Persönlichkeit. Ich setze mich hier mit all den Dingen auseinander, die mich interessieren und beschäftigen. Der Fokus liegt dabei, bedingt durch Beruf und private Interessen, vor allem im Bereich der Telekommunikation, dem Internet, dem Web2.0 und dem Zusammenwachsen aus Mobilfunk und Internet zum “mobilen Internet”

sebsn.de: Nutzt du selbst bereits das “mobile Internet”? Wie siehst du die Entwicklungschancen und was wird sich dadurch aändern?

Matthias Penz: Ohne das “mobile Internet” wäre ich teilweise schon ziehmlich aufgeschmissen. Auf dem Handy nutze ich “Mail for Exchange” und lasse mir hierüber meine Firmen-E-Mails pushen. Twibble ist mein Twitter-Client und hinzukommt noch Instant-Messaging via Nimbuzz (teste ich jetzt seit einiger Zeit). Mobiles Surfen ist ebenso ein Thema, wenn mal schnell was nachgesehen werden will. Google und Opera sind Dein Freund.

Wenn man es so nennen will, wird das “stationäre Web” tagtäglich ein Stück mobiler. Wenn man in Zukunft vom Internet spricht, dann interessiert sich niemand mehr für den Zugangsweg. Man nutzt es einfach! Dies liegt vor allem darin begründet, dass nicht nur die Preise fallen, wie wir dies Ende der 90ziger Jahre auch schon beim Internet-by-Call und bei den ersten Internet-Flat-Rates erleben durften, sondern auch mit der immer größer werdenden Anzahl an kleinen Endgeräten. Netbooks, Webpads, Smartphones, etc bieten heute einen zum großen Teil schon sehr komfortablen Zugriff auf das Internet. In Verbindung mit dem richtigen Webbrowser sind meist auch keine Anpassungen der Webseiten auf kleinere Displays mehr nötig.

Demnach sind die Entwickungschancen für das “mobile Internet” sehr hoch. Fraglich dabei ist, wie sich das mobile Internet in Zukunft für die Anbieter von Zugangswegen, Diensten und Applikationen monetarisieren läßt. Einen großen Anteil daran wird mit Sicherheit Online-Werbung, sprich mobiles Advertising haben. Letzlich werden sich Anbieter qualitativ hochwertiger Dienste durch beispielsweise monthly Fees (Xing!) finanzieren. Das iPhone und der App-Store zeigen, dass Kunden durchaus bereit sind kleine Beträge zu investieren.

Vielen Dank für das Interview! :)

sebsn.de: Ich habe zu danken! :)

Hier kannst du Matthias finden:

www.penzweb.de/blog

Twitter.com/penzonator

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12/365 Stefan Stelthove, gedankensolo.de

365sebsn.de: Wer bist du persönlich wenn du nicht vor dem Computer sitzt und bloggst oder podcastest?

Stefan Stelthove: Ich bin seit September mit meinem BWL-Studium fertig und arbeite seitdem im Marketing und der Kundenkommunikation eines IT-Dienstleisters für Banken.

…soviel zu meinem Leben zwischen 7:30 Uhr und ca. 16:00 Uhr…

In der übrigen Zeit wohne ich in Münster und versuche ich viel zu Reisen und viel herum zu kommen. Leider klappte das als Student besser als heute. (Dafür kann ich es mir heute eher leisten ;) )

Wenn ich weder arbeite noch reise bin ich, wenn auch nicht besonders erfolgreich, im Handball aktiv.

sebsn.de: Wo findet man deinen Blog und über welches Themengebiet bloggst du? Was bedeutet dein Blog für dich und was hat sich durch ihn verändert?

Stefan Stelthove: Ich blogge auf meinem, bei WordPress.com gehosteten, Gedankensolo. Ein konkretes Thema hat das Blog nicht. Es ist vielmehr eine Art (halb)persönliches Online-Notizbuch in das ich immer mal wieder Sachen schreibe, die mir über den Weg laufen. Meist sind das Geschichte aus dem Internet, der Wirtschaft, Politik oder was einem Tag ein Tag aus so begegnet.

Angefangen habe ich mit dem Bloggen bei der Erstellung meiner Diplomarbeit – wenn die Arbeit auch (fast) nicht mit dem Thema Blogging zu tun hatte. (Thema der Diplomarbeit war übrigens: “Die Bedeutung ausgewählter Marketinginstrumente unter besonderer Berücksichtigung elektronischer Kommuikationswege”.)

Ob sich viel verändert hat, kann ich nicht sagen. Auffallend ist aber, wie ich Informationen heute wahrnehmen und welche Informationen ich wahrnehme.
RSS ist eine tolle Erfindung: Mein Nachrichtenpool ist nicht mehr tagesschau.de oder spiegel.de – wie früher – sondern mein GoogleReader. Ich kann an einer Stelle die Nachrichten und Informationen bündeln, die mich interessieren. Verstärkt hat sich der Trend seit ein paar Monaten durch Twitter. Auch hier kann ich – in gewissen Maßen – den Informationsschwerpunkt selbst setzen.

Das Bloggen an sich bietet viele Möglichkeiten:
Man hat die Chance mit Freunden, Verwandten und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Jedes Mal, wenn ich einige Zeit im Ausland verbracht haben (Auslandssemester in den USA, Praxissemester in Spanien, längere Reisen nach Australien, etc) bietet es zwei Vorteile: 1.) Ich kann meine Leute in der Heimat informieren und belustigen und 2.) ich halte Erinnerungen fest, die nicht auf Fotos, Videos oder über längere Zeit ins Gedächnis passen.

Außerdem kann man seine “eigene kleine Zeitung” spielen. Blogs, egal ob Spezial-Blogs oder allgemeine Blogs, bieten ein tolle Plattform für einen Blogger sich selbst auszudrücken und seine Meinung kund zu tun.

sebsn.de: Inwiefern denkst du, dass moderne Kommunikation die alten Medien (TV, Zeitung, Radio) verändert. Gerade im Bezug auf On-Demand Informationen?

Stefan Stelthove: Ich glaube das die klassischen Medien auch mittelfristig eine wichtige Rolle im Mediennutzungsverhalten der Leute spielen werden.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass die “Onliner” sich zu sehr in ihrer eigenen Welt umschauen und die “Offliner” ausblenden. Ich glaube daher kommen auch häufig die Untergangsszenarien für Verlage, etc. zustande. Man muss bei allem immer noch berücksichtigen, dass die überwiegende Anzahl der Menschen das Internet zwar nutzt, von diesen Menschen aber die absolute Mehrheit nur sehr sehr oberflächlich.

Richtig ist aber, dass sich die Art und Weise wie sich Konsumenten mit dem Thema Informationsbeschaffung und Unterhaltung auseinandersetzen, stark wandelt. Vor allem die jüngere Generation möchte nicht mehr gezwungen werden die Nachrichten um 20 Uhr zu schauen. Sie wollen autark bestimmen welche Sendung sie zu welchem Zeitpunk wo sehen/hören/wahrnehmen. Diese Entwicklung macht auch vor den Themenschwerpunkten nicht halt. Der Rezipient möchte die Schwerpunkte der konsumierten Nachrichten selbst bestimmen und gestalten. Mein Beispiel mit dem GoogleReader aus der vorangegangenen Frage ist auch hier wieder ein gutes Beispiel.

Diesem Trend werden sich auch die Zeitungen und Zeitschriften wie auch das Fernsehen und Radio anpassen müssen. TV Sender haben schon seit einiger Zeit On-Demand-Angebot im Programm (z.B. RTL NOW). Nachrichtenformate oder auch Zeitungen/Zeitschriften versuchen die Brücke ins Netz zu schlagen. Sei es durch die Einbindung von Blogs (z.B. FAZ mit “Das Fernsehblog”) in ihre Internetauftritte oder das Erstellen von Podcasts (z.B. FAZ, Deutsche Welle, etc.). Der neuste Weg scheint heute Twitter zu sein, Nachrichten zu kommunizieren. Ob BILD, Welt kompakt, Spiegel (oder die guten alten Westfälischen Nachrichten), all diese Formate nutzen Twitter um über einen zusätzlichen Kanal zusätzliche Leser zu generieren.

Schönes Interview, danke! :)

Hier kannst du Stefan finden:

gedankensolo.de
Twitter

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