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Besserer Schutz vor DDOS-Attacken durch Hybrid-Cloudsystem

Wer seine Daten in eine Cloud auslagert, wird sich früher oder später mit Angriffen auf die Cloud und mit Sicherheit seiner Cloud im Allgemeinen befassen müssen. Ich habe mir daher mal angeschaut, mit welcher Lösung ich Cloud und Sicherheit verbinden kann und bin dabei auf die Hybrid-Cloud gestoßen.

Eine Hybrid-Cloud ist, wie der Name schon andeutet, eine Mischung aus privater und öffentlicher Cloud – also öffentlich natürlich nur in dem Sinne, dass sie sich im Internet und nicht im lokalen Netzwerk bzw. einem sicher per VPN eingebundenen Server oder vServer befindet. Zunächst dachte ich mir, das beste wäre wahrscheinlich, wenn man einfach eine Public Cloud zum Auslagern nutzt; die Möglichkeiten der großen Provider, auf Angriffe zu reagieren, sind natürlich wesentlich mächtiger als auf einem selbst verwalteten Server. Zudem spare ich Zeit und Aufwand. Andererseits ergibt sich immer ein etwas fahler Beigeschmack bei mir, wenn die Daten gänzlich in einer Public Cloud ausgelagert sind und ich keine eigene Kontrolle über Server und Ressourcen habe.

Die gute Mischung ist wie gesagt die Hybrid-Cloud. Bei dieser hat man zunächst einmal auf den ersten Blick eine typische gehostete vServer-Lösung, bei denen ich als Kunde meine Ressourcen – jeweiliger Speicherplatz, Anzahl der CPUs, RAM etc – individuell zuteilen kann. Diese Feinabstimmungen wären in einer normalen Public Cloud ja keinesfalls möglich. Gleichzeitig befindet sich mein System jedoch auf den großen und skalierbaren Ressourcen eines großen Providers. Daher habe ich nun die Möglichkeit, gezielt auf entsprechende Lastspitzen zu reagieren, die unter anderem auch bei DDOS-Angriffen entstehen. Ich kann nun gezielt Angriffe erkennen und entsprechend reagieren. Die Ressourcen sind ja vorhanden und wenn es doch mal zu viel wird, gibt es immer noch den Support. Die Hybrid-Lösungen gibt es schließlich auch als Managed Hosting.

Mit diesen Eckdaten bin ich nun auf die Suche nach einem möglichen Anbieter gegangen und dabei auf Host Europe gestoßen. Hier bekommt man eine Hybrid Cloud in unterschiedlichen Größen, je nachdem, wie viele CPUs, RAM oder Storage ich benötige. In der größten Ausführung gibt es 64 CPU-Kerne, 512 GB RAM, Storage lässt sich je 100 GB dazubuchen – ich kann also immer mal wieder skalieren, wenn benötigt – und es gibt 500 Mbit/s sogenannten Peaktraffic. Dazu bekomme ich Expertensupport, stehe also nie allein da, wenn es mal (virtuell) brennt.

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