Terrorismus macht paranoid

17. September 2008 » 14:47 Uhr » Tags , , , » Kategorien Gedanken

Heise berichtet, das US Geheimdienste befürchten, dass Spiele wie World of Warcraft zur geheimen Planung von terroristischen Angriffen benutzt würden.

Mir geht diese Panikmache auf die Nerven… Hab ich ja letztens schonmal was drüber geschrieben. Sind die Leute alle blind? Alles wird geglaubt wenn es um den Terrorismus geht. Alles ist erlaubt. “Oh Terroristen könnten WoW zur Planung nutzen.” Was machen wir denn jetzt dagegen? Ja, vielleicht eine weitere Möglichkeit eine Überwachung aller Spieler durchzuboxen. MUss Blizzard jetzt ein Stück Code einbauen welches automatisch Wörter filtert und diese beinhaltenden Konversationen an die Geheimdienste schickt?

Noch ist kein Vorfall bekannt geworden, aber die Geheimdienste seien immer stärker beunruhigt, berichtet Wired, dass Terroristen in solchen Online-Spielen Anschläge in der Wirklichkeit planen könnten. Millionen von Gesprächen finden, so Toavs, in Online-Rollenspielen gleichzeitig statt. Da die Spieler unter Pseudonymen auftreten, der Zugang von der ganzen Welt erfolgen kann und die Kommunikation leicht im jeweiligen Jargon codieren lässt, ist eine Überwachung schwer, wenn nicht unmöglich. WoW spielen bereits mehr als 10 Millionen Menschen. [vias heise]

Ja, gut! Dann lasst es gut sein bitte. Nicht das ich den Terrorismus nicht furchtbar finde aber im Endeffekt nutzt es den Geheimdiensten doch mehr als es ihnen schadet. Ein Paradiesproblem mit dem man jeden Schritt, sei er noch heikel, rechtfertigen kann.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Lies mehr zum Thema!
Post comment as twitter logo facebook logo
Sort: Newest | Oldest
blogoscoop